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19. April 2012
Vietnam grösster Investor: Viele glauben, China sei der grösste Investor in Laos. Dies ist nicht so, der grösste aktuelle Investor ist Vietnam, gefolgt von China und Thailand. Die meisten Investitionen fliessen in den Bergbau (Gold und Kupfer), in Wasserkraftwerke und in die Agrarindustrie.

 

3. April 2012
Neue Flugroute: Ab sofort bietet Lao Airlines Flüge von Savannakhet nach Da Nang in Vietnam an, dies dreimal die Woche: Dienstag, Donnerstag und Samstag. Dabei gibt es Anschlussflüge nach Pakse und weiter nach Vientiane.

 

21. März 2012
Casino geschlossen:  In Boten, Nähe der chinesischen Grenze, ist das dortige Casino von der Regierung geschlossen worden. Dieses hatte in der Vergangenheit auch in der Schweizer- Presse für Unmut und Kritik gesorgt. Im gleichen Zug hat die Regierung beschlossen, keine neuen Casinos mit Geldspielen mehr zu bewilligen. Die Kunden der bestehenden Casinos kommen zumeist aus den Nachbarländern, vorallem aus Thailand und China.

 

6. März 2012
Rauch und Smog: In dieser Zeit werden vielenorts in Nord-Laos wie in Nord-Thailand Reisfelder und auch Waldstücke abgebrannt (Brandrodung). Das führt zu örtlichen Rauchbelästigungen wodurch auch der Flugverkehr beeinträchtigt werden kann. So mussten schon Flughäfen zu gewissen Zeiten wegen Sichtbehinderung geschlossen werden. Dies hat die Flughäfen von Chiang Rai, Chiang Mai als auch von Luangprabang betroffen. Es empfiehlt sich, vor Flugreisen in diese Gebiete sich nach den genauen Flugzeiten zu erkundigen.

 

2. März 2012
UN-Menschenrechts-Konvention: Dieser Tage weilte eine hochrangige Delegation mit Finanzminister Dr. Chaleune Yiapaoher an der Spitze in Genf. Sie präsentierten der UN-Kommission für Menschenrechte ihren Zweijahresrapport. Unter den vielen angesprochen Bereichen nahm die Behandlung der ethnischen Minderheiten eine vorrangige Stellung ein. Der Bericht stiess auf grosses Interesse und es wurden spontan bedeutende Fortschritte attestiert. An den Präsentationen wohnten u.a. auch Vertreter der Hmong-Völkergruppe aus verschiedenen Ländern bei.

 

21. Februar 2012
Vorsicht mit 100 USDollar-Noten: In Laos und andern südostasiatischen Ländern zirkulieren seit einiger Zeit wieder vermehrt gefälschte USDollar-Noten, zumeist 100er. Sie müssen daher auch nicht erstaunt sein, wenn derartige Noten von den Empfängern kritisch geprüft werden. Das heisst dann nicht, dass man sie als nicht vertrauenswürdig eingestuft hätte! Seien sie selber aber ebenfalls kritisch, wenn sie solche Noten entgegennehmen und wechseln sie nie Geld auf der Strasse bei fliegenden Händlern. Solche Wechsel sind in Laos streng verboten und die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sie betrogen werden.

 

13. Februar 2012
Schweizer Hilfe für Brückenbau: Das Schweizer Hilfswerk HELVETAS, welches schon seit 10 Jahren in Laos wertvolle Hilfe leistet, wird mit Unterstützung von DEZA Hilfe zum Bau von einfachen Hängebrücken für den Personen- und leichten Fahrzeugverkehr bieten. Dabei kann auf die jahrelange Erfahrung mit analogen Projekten in Nepal und Boutan zurück gegriffen werden. Toni Rüttimann, bekannt unter dem Namen 'Toni el Suizo' hat vor drei Jahren auch in Laos zusammen mit den jeweiligen Dorfbevölkerungen 43 solcher Brücken gebaut, welche ausserordentlich nützliche Dienste leisten. Im Moment erstellt Toni Rüttimann derartige Brücken in Myanmar.

 

8. Februar 2012
Oekumenischer Gottesdienst mit laotischer Musik: Am Sonntag, 11. März findet im ReZ Glockensaal an der Bahnhofstrasse 37 in 8600 Dübendorf um 10:30 Uhr ein oekumenischer Gottesdienst statt. Dieser wird begleitet von laotischer Musik von Anue Vongrathsavay. Es wird eine Kollekte u.a. für Mikrokredite in Laos aufgenommen. Sicher ein sehr spezieller und besinnlicher Anlass für alle Laos-Freunde/innen.

 

6. Februar 2012
Für Elephanten-Liebhaber: Vom 17. bis 19. Februar findet in Xayaburi das mittlerweilen weitherum bekannte, traditionelle Elephanten-Festival statt. Es wird mit einer Parade von rd. 50 geschmückten Elephanten gerechnet. Ein lohnendes Schauspiel, das es sonst nirgends in Laos gibt!

 

26. Januar 2012
Grosse Ereigniss werfen Schatten voraus: Am 6. und 7. November findet in Vientiane der ASEM-Gipfel statt. Dies ist ein Treffen der Staatschefs der ASEAN und der EU Staaten. Es werden über 50 Staaten - zumeist mit ihren Präsidenten und Staatschefs - vertreten sein. Dieser grösste und international wichtigste Anlass, der je in Laos stattgefunden hat, bedingt natürlich entsprechende Vorkehrungen. So muss der Flughafen von Vientiane ausgebaut werden, d.h. es müssen neue Parkflächen für die Flugzeuge geschaffen werden, denn wohl alle Delegationen werden mit ihren eigenen Flugzeugen anreisen. Auch werden neue Unterkünfte in Form von grossen Bugalows gebaut, welche später auch touristisch genutzt werden sollen. Wegen den zu erwartenden umfassenden Sicherheitsmassnahmen ist ein Aufenthalt in Vientiane während dieser Zeit kaum zu empfehlen.

 

24. Januar 2012
Neue Banknoten: Ab dem kommenden Monat werden neue Kip Banknoten in Umlauf gebracht: es sind 100'000 Kip Geldscheine. Dies sind mit einem Wert von rd. 12 Franken die grössten Noten des Landes.

 

23. Januar 2012
Grenzüberschreitender Busverkehr: Dieser Tage ist die erste grenzüberschreitende Busverkehrsstrecke in Betrieb genommen worden: rd. 400 km von Chiang Mai nach Luangprabang. Der Weg führt von Chiang Mai zum Grenzpunkt Chiang Khong, über den Mekong nach Houayxai und von dort über Luang Namtha, Oudomxai, Pakmong nach Luangprabang. Es wird eine reine Fahrzeit von 20 Stunden genannt.

 

10. Januar 2012

Höhere Mindestlöhne: Auf den 1. Januar sind die gesetzlichen Mindestlöhne beträchtlich von 348'000 auf 626'000 Kip erhöht worden. Das heisst, von rd. 44 auf 76 Franken im Monat. Die Beamtenlöhne bewegen sich in ähnlicher Höhe, von rd. 80 bis maximal 210 Franken.

 

2. Januar 2012
Einreisebestimmungen: Im neuen Jahr haben sich die Einreisebestimmungen, namentlich die Visa-Bestimmungen, nicht verändert. Schweizer und Luxemburger geniessen nach wie vor als einzige Europäer das Privileg, dass sie für einen Aufenthalt von bis zu 15 Tagen kein Visum benötigen.

 

27. Dezember 2011
Vorsicht: es ist nicht so warm...  Im Moment ist es in Laos recht kühl, vorallem in den nördlichen Regionen. Da empfiehlt es sich schon, auch etwas wärmere Kleidung auf die Reise mitzunehmen. Tageshöchstwerte liegen bei etwa 25° C und in der Nacht kann es schon bis auf etwa 10° abkühlen. Auch in Laos ist jetzt Winter!

 

16. Dezember 2011

Hmong Neujahr: In Laos wird zu verschiedenen Malen Neujahr gefeiert. Nebst dem internationalen Neuen-Jahr gibt es das laotische Neujahr Pi Mai, dieses Jahr ab dem 7. April, dann aber auch das Hmong Neujahr, das heuer ab dem 24. Dezember gefeiert wird. Hmong ist eine Minorität welche als Berg-Volk gilt und etwa 8% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Hmong findet man an verschiedenen Orten im Land, jedoch zumeist in den Nordprovinzen. Man erkennt sie leicht an ihren traditionellen Trachten. Hmong gelten als ausgesprochen arbeitsam und tüchtig, so sind sie auch im Parlament und in der Regierung gut vertreten. Im Moment wird die Nationalversammlung von einer Hmong-Dame präsidiert.

 

14. Dezember 2011
Weniger Touristen: Die aktuelle Wirtschaftslage aber ganz besonders die Überschwemmungen in Thailand haben zu einer Reduktion der ausländischen Besucherzahlen geführt. Man spricht von einem Einbruch von über 20 % in den ersten Wochen der touristischen Hochsaison, welche Ende Oktober, anfangs November beginnt. Ein Grund mehr, gerade jetzt Laos zu besuchen. Es gibt auch kaum mehr Beeinträchtigungen durch die Situation in Thailand und im Land selber hat man - zumindest als Tourist - kaum je etwas von den starken Regenfällen des Sommers gespürt.

 

7. Dezember 2011
Nationale Spiele in Luangprabang: Vom 13. bis 21. Dezember finden in Luangprabang die nationalen Spiele statt. Diese gibt es alle zwei Jahre, immer an einem andern Ort. Es werden Wettkämpfe in 25 Sportarten ausgetragen. Sehenswert werden  sicher auch die Eröffnungs- und Schlusszeremonien sein.

 

11. 11. 11
Einweihung der vierten Mekong-Brücke: Am heutigen Tag mit der speziellen Datumsbezeichnung wurde um 11 Uhr 11 die vierte Brücke über den Mekong eingeweiht. Es ist die dritte, welche Laos mit Thailand verbindet. Sie liegt in der Provinz Khammuan, unweit der Provinzhauptstadt Thakek. Die Brücke misst 780 Meter und wurde vollständig von Thailand finan- ziert. Grund genug für Prinzessin Maha Shakri Sirindhorn und Premierministerin Yingluck Shinawtra von Bangkok zur Eröffnungsfeier zu kommen und zusammen mit dem laotischen Vize-Präsidenten Bounnhang Vorachit auf den symbolischen Knopf für "grünes Licht" zu drücken.

 

7. November 2011
Kann man Laos trotz der Überschwemmungen besuchen? Aufgrund der dramatischen Berichte und Bilder die uns aus Bangkok erreichen, fragen sich viele besorgte Asien-Reisende, ob man Laos überhaupt noch besuchen könne. Glücklicher- weise ist dies nach wie vor der Fall. Zwar richteten die Tropenstürme und der ungewöhnlich früh einsetzende Regen auch in Laos grosse Schäden an. Dies in erster Linie in der Landwirtschaft, wo viele Hektaren von Kulturland - insbesondere Reis- felder - überschwemmt wurden. Für die betroffene Bevölkerung bedeutet dies ein grosser Verlust und viele sind auf fremde Nahrungshilfe angewiesen. Beschädigt wurden auch viele Bewässerungsanlagen und einige Strassen. Die Hauptverkehrs- strassen sind aber mittlerweilen weitgehend wieder in Stand gestellt und erlauben ein normales Reisen. Auf der Strecke von der Hauptstadt Vientiane über Vang Vieng nach Luangprabang gibt es allerdings noch einige beschädigte Strassenabschnitte, so dass mit einer etwas längeren Reisezeit gerechnet werden muss.

 

31. Oktober 2011
Tat-Luang-Festival: Vom 4. bis 10. November findet in Vientiane dieses alljährliche Festival statt. Auf der Tad-Luang Esplanade werden viele Marktstände aufgestellt, wo unter vielem anderen auch Kunsthandwerk-Produkte angeboten werden. Wer zu dieser Zeit in der Hauptstadt weilt, sollte - trotz der grossen Menschenmassen - zumindest einen kurzen Abstecher auf diesen Festplatz machen.

 

25. Oktober 2011

Situation in Bangkok:  Die Gebiete nördlich von Bangkok aber auch Bangkok selber erleben die schlimmsten Über- schwemmungen seit 50 Jahren. Vielenorts ist die Situation dramatisch und wird sich nicht so schnell normalisieren. Bangkok ist auch für Schweizer-Touristen der wichtigste Hub und "Umsteige-Flughafen" auf dem Weg nach Laos. Noch sind die beiden Flughäfen normal in Betrieb. Beim nunmehr nur noch für Inladflüge verwendeten Flughafen Don Mueang sind aller- dings einige Zufahrtswege unter Wasser. Daher ist genügend Zeit für den Weg dorthin einzurechnen.

Achtung, überholt: Nach dem Schreiben dieser Zeilen erreicht uns die Meldung, dass der Flughafen Don Mueang wegen Überflutung der Pisten geschlossen werden musste. Orient Thai Airways hat ihre Flüge auf den Suvarnabhumi Flughafen umgeleitet, Nok Air ihren Betreib ab heute 12 Uhr bis zum 1. November eingestellt!

 

21. Oktober 2011
Singapur-Flüge ab 24. November:  Lao Airlines wird die Flugverbindung Singapur - Vientiane ab dem 24. November aufnehmen. Der erste der beiden neuen Airbus A320 soll diesen Monat ab dem Werk eintreffen. Sie waren übrigens für Libyen bestimmt gewesen, wegen des Umsturzes konnten sie dann aber nicht dorthin geliefert werden. Für die nationale Fluggesellschaft beginnt damit ein neues Kapitel in ihrer Geschichte. Es werden vorerst wöchentlich drei Flüge angeboten: Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Auch gibt es zur Einführung sehr interessante Pauschalarragements mit zwei Nächten in Singapur. Mehr dazu bei www.laoairlines.com

 

20. Oktober 2011

Bald vierte Mekong-Brücke: Am 11. 11. 2011  um 11 Uhr 11 wird die vierte Brücke über den Mekong eröffnet. Dabei ist es die dritte, welche Laos mit Thailand verbindet. Sie befindet sich unweit der Stadt Thakek. Sie misst 1,4 Kilometer und wurde von Thailand finanziert. So wird die Einweihung denn auch im Beisein der Thai Prinzessin stattfinden. Die neue Brücke bildet eine sehr nützliche direkte Verbindung zu Thailand und über die Strasse Nr.12 nach Vietnam.

 

18. Oktober 2011
Keine Beeinträchtigung des Tourismus durch Hochwasser: Die täglichen Medien-Meldungen über die Hochwasser- Situation in Thailand verunsichern natürlich auch Laos-Reisende. Glücklicherweise sind die gängingen Tourismus-Destina- tionen vom Hochwasser nicht betroffen. Alle Hauptstrassen sind normal passierbar. Insbesondere ist Luangprabang und seine Umgebung von keinen Schäden betroffen und auch der Mekong führt überall die saisonal übliche Wassermenge.

 

17. Oktober 2011

Erneut traurige Minen-Opferbilanz: Laos leidet als meist bombardiertes Land der Welt auch heute noch unter den Folgen des unglückseligen Vietnam-Krieges. In diesem Jahr sind bereits 16 Menschen - viele davon Kinder - durch Blindgänger aus Streubomben getötet und 81 zum Teil schwer verletzt worden. Trotz umfangreichen Minen-Räumungs- Programmen - zu denen die Schweiz einen bedeutenden Beitrag leistet - sind noch viele Gebiete des Landes durch nicht explodierte Bomben verseucht. Dies sind jedoch heute ausschliesslich Gebiete ausserhalb der üblichen Wege und Zivilisationsgebiete. Auf diesen besteht keine Gefahr. Doch abseits davon ist nach wie vor grosse Vorsicht geboten, also keine unbegleiteten Dschungel-Touren und -Abenteuer!

Anmerkung: in der Schweiz werden momentan Diskussionen geführt, Streubomben wieder zuzulassen. In Laos sind es genau diese Streubomben - sie zerstreuen "Bombies" - welche noch heute diese grossen Probleme verursachen!

 

13. Oktober 2011

Ende der buddhistischen Fastenzeit: Mit dem heutigen Tag endet die dreimonatige buddhistische Fastenzeit. Der Tag wird begangen, indem bereits am frühen Morgen den Möchen in den Klöstern Geschenke und Gaben gebracht werden. Und in der Vollmondnacht werden kunstvolle Mini-Boote aus Bananenblättern geschmückt mit vielen bunten Blumen und Kerzen, den Flüssen übergeben. Dies zu Ehren und zur Besänftigung der Flussgeister.

Wesentlich lauter und lärmiger gestaltet sich dann der mit dem Ende der Fastenzeit verbundene Brauch der Bootsrennen. In Vientiane, Savannakhet und Thakek werden bis zum Samstag Bootsrennen ausgetragen. Dörfer, Klöster und Vereine stellen Mannschaften - auch Damen-Teams - welche sich mit den traditionellen Booten im sportlichenWettkampf messen. In einem Boot kämpfen rd. 50 Ruderer um Ehre und Preis. Überlaute Musik, Gedränge und viel Abfall begleiten die Festivitäten. Die drei Tage gelten als Feiertage, Geschäfte, Banken und Verwaltungen sind geschlossen.

 

27. September 2011
Grosser Fang: Der laotischen Polizei gingen gestern fünf grosse Fische ins Netz. Im Casino in der Nordprovinz Bokeo verhaftete die Polizei vier Thai und einen Myanmar Bürger, welche im Besitz von 700 Gramm Heroin, 800'000 Amphetamin Tabletten und 17,4 Millionen Baht (entsprechend rd. 40'000 Franken) waren. Es zeigt sich, dass der Drogen-Handel immer noch aktiv ist, obwohl die Polizei ebenfalls sehr aktiv ist und Vergehen äusserst streng geahndet werden. Es wird erwartet, dass die Verhafteten den Strafbehörden ihrer Herkunftsländer übergeben werden, wo ihnen die Todesstrafe drohen kann.

 

20. September 2011

Erneut starke Regenfälle: Heftige Regenfälle führen in Zentral-Laos erneut zu lokalen Überschwemmungen. Betroffen sind vor allem die Gebiete um den Nam Ngum Fluss. Auch im Süden, in der Stadt Pakse bereitet man sich erneut auf einen  hohen Stand des Mekongs vor. Nicht betroffen ist der Norden, so ist die Mekong-Fluss-Strecke von Houayxai nach Luangprabang normal befahrbar. Glücklicherweise sind aber die Überschwemmungen weit weniger dramatisch wie im Norden von Tahiland.

 

19. September 2011

Erneute Schweizer-Hilfe: Die Schweiz gehört zu den bedeutenden Donatoren-Länder von Laos. Nun konnte der Schweizer Botschafter SE Christoph Burgener in Luangprabang ein neues Schulgebäude der Land- und Forstwirtschafts- schule einweihen. Dies im Rahmen eines Programms von über vier Millionen USDollar für die Ausbildung und Entwicklung von Fachkräften im Land- und Forstbereich. Die Programme stehen unter der Verantwortung  des lokalen DEZA-Büros und werden teils von HELVETAS ausgeführt.

 

16. September 2011

Erleichterter Erwerb von Grundeigentum für Ausländer: Auf den 1. Oktober wird ein neues Gesetz in Kraft treten, das es Ausländern gestattet, vom Staat ein Grundstück von bis zu 800 m2 zu erwerben, vorausgesetzt dass sie Invetitionen von mindestens 500'000 USDollar nachweisen können.

 

5. September 2011
Sport-Landesmeisterschaft: Die diesjährigen Sport-Landesmeisterschaften finden in Luangprabang statt und zwar vom 13. bis 21. Dezember. Auch für jene, welche sich nicht besonders für Sport interessieren, werden die Eröffnungs- und Schlussfeiern sicher ein eindrückliches Erlebnis sein.

 

23. August 2011

Ungewöhnlich viel Regen, ungewöhnlich viel Wasser: Dieses Jahr sind weite Teile des Landes von überdurch- schnittlichen Regenfällen betroffen. Dies von Norden bis in den Süden, wobei Zentral- und Südlaos am stärksten betroffen sind. Hier stehen denn auch Tausende von Hektaren fruchtbaren Landes unter Wasser. Viele leiden unter Trinkwasser- mangel und es zeichnet sich für nächstes Jahr ein Mangel an Reis und andern Nahrungsmitteln ab, da die Ernten vernichtet wurden.

Vorsicht ist auch auf der Strasse Vientiane - Luangprabang geboten. Die Strasse wurde an vielen Orten durch Erdrutsche verschüttet. Auch wenn die Strasse befahrbar ist, führt dies zu Behinderungen und damit zu längeren Fahrzeiten.

 

22. August 2011
Bootsfestival in Luangprabang: Am kommenden Wochenende findet in Luangprabang wiederum das traditionelle Boots- rennen auf dem Nam Khan statt. Es werden 17 Mannschaften erwartet, auch solche aus dem benachbarten Thailand.

 

15. August 2011
Wassermassen gehen zurück: Nun sinkt der Wasserpegel des Mekongs täglich um etwa 10 cm. In der Stadt Pakse sind die Überflutungen beendet und man kann die Hauptstrassen wieder normal befahren. Zu beachten gilt, dass viele Wege und Strassen zu Dörfern ausserhalb der Hauptverkehrslinien immer noch schwer oder überhaupt nicht befahrbar sind. Tausende von Hektaren Reisfelder sind überschwemmt, die Ernte vernichtet. Vielenorts fehlt es an sauberem Trinkwasser.

 

12. August 2011
Vor Reisen in den Süden wird abgeraten: Infolge der bestehenden und noch zu erwartenden Überschwemmungen in den Mekong-Ebenen südlich von Thakek bis zur kambodschanischen Grenze empfehlen wir auf Reisen in diese Gebiete zu verzichten.

 

11. August 2011

Mekong mit Überflutungsgefahr: Die Zuflüsse des Mekongs bringen soviel Wasser, dass der Fluss nun an verschiedenen Ort auf der Strecke von Thakek bis zur kambodschanischen Grenze über die Ufer zu treten droht. In Pakse wird versucht, die Ufer mit Sandsäcken zu sichern. Diese Methode hat die Hauptstadt Vientiane vor drei Jahren vor grösseren Schäden bewahrt. Mittlerweilen sind in Zentral- und Südlaos zehntausende Hektaren von Reisfeldern überflutet. Damit ist die Lebens- grundlage von Tausenden bedroht.

Die Turbinen des grössten Wasserkraftwerks, Nam Theun II, sind seit bald einer Woche stillgelegt. Damit gelangt kein Wasser mehr in den Xebangfay Fluss. Dieser Fluss, welcher der Abfluss des Stausees darstellt, hat zuvor weite Gebiete in der Region um Mahaxay überschwemmt.

Fahrten in die Provinzen Khamuan, Savannakhet und Champasak müssen also bis auf weiteres vorsichtig geplant werden. Ein besonderes Spektakel stellen indessen die Mekong-Wasserfälle im Süden dar: durch die ungewöhnlichen Wasser- massen bietet sich hier ein einmaliges Schauspiel.

 

3. August 2011

Hochwassergefahr in Zentral-Laos: Die starken Regenfälle im Zusammenhang mit dem Tropensturm Nock-Ten haben die Flüsse in weiten Gebieten von Zentral-Laos über die Ufer treten lassen. Vor Reisen in die Region zwischen der Hauptstadt Vientiane und Pakse empfiehlt es sich Informationen über den Zustand der Strassen und der allgemeinen Lage einzuholen. Auch in Vientiane stehen einige Strassen unter Wasser. Besonders betroffen sind die Provinzen Bolikhamsei und Khamuan. Auch der Pegelstand des Mekong ist ab Paksan bedenklich hoch: die Wassermassen verschieben sich nun nach Süden und es ist in den nächsten Tagen mit gefährlich hohen Wasserständen auch in der Provinz Champasak (z.B. in Pakse) zu rechnen.

 

29. Juli 2011
Bald von Singapur direkt nach Vientiane: Die nationale Fluggesellschaft Lao Airways will zwei Airbus A320 erwerben und diese auf der Strecke von und nach Singapur einsetzen. Dies soll auf Ende 2011 möglich werden. Damit wird Laos auf dem Luftweg mit der wichtigen Drehscheibe Singapur verbunden. Auch für Europäer ist dies ein interessanter, neuer Weg um nach Laos zu gelangen.

 

15. Juli 2011
Beginn der buddhistischen Fastenzeit: Heute hat die drei-monatige buddhistische Fastenzeit begonnen. Für die Mönche ist dies eine besonders besinnliche und entbehrungsreiche Zeit. Während der Fastenzeit verlassen sie das Kloster nur in Notfällen. Aber auch viele Bürgerinnen und Bürger nehmen sich Entbehrungen während dieser Zeit vor: Verzicht auf Alkohol und Tabak zum Beispiel.

 

13. Juli 2011
Mehr Mopeds, weniger Autos: Das ist die Zielsetzung der Regierung. Der zunehmende Bestand an Autos schafft vielenorts Probleme, besonders in den Städten, namentlich in Vientiane. Die Regierung hofft, mit steuerlichen Massnahmen der Zunahme des Auto-Bestandes etwas entgegen wirken zu können, indem sie die Importsteuern anpasst. Mopeds werden begünstigt und bezahlen neu nur mehr 10 % , statt 20 % Steuer. Hingegen bezahlen Personenwagen mit über 2'501 ccm neu 90 %. Pick-ups bis 2'500 ccm 30 %, jene darüber 40 %. Auch Kleinbusse werden höher besteuert, was sich auf die Taxi- und Buspreise auswirken wird.

 

12. Juli 2011

Flughafen von Vientiane wird ausgebaut: Im Hinblick auf die grosse ASIAN-EU Konferenz  vom November des kommenden Jahres wird u.a. der Flughafen von Vientiane ausgebaut. Insbesondere werden die Abstellflächen vergrössert und es werden neue Rollwege erstellt. Mit den Bauarbeiten wird in den nächsten Tagen begonnen. Der Betrieb soll durch die Bauarbeiten jedoch nicht beeinrächtigt werden.

 

28. Juni 2011
Tropensturm Haima: Über das Wochnende wütete der Tropensturm "Haima" über Teile von Laos. Er zog von Osten über einen Teil der Nordprovinzen und richtete grosse Schäden in den Provinzen Xieng Khouang und Xayabouri an. Viele Döfer aber auch die Hauptstadt Xayabouri, wurden überschwemmt und es werden 9 Tote beklagt. Viele Bach- und Fluss- Brücken wurden beschädigt oder weggerissen und manchenorts Strassen durch Erdrutsche verschüttet. Vor Reisen in diese Gebiete empfiehlt es sich, Informationen über den aktuellen Zustand einzuholen.

 

22. Juni 2011
Beamtenlöhne angepasst: Die Zentralregierung hat die Beamtenlöhne auf den 1. Juli um generell 16 % erhöht. Was auf den ersten Blick als sehr massiv erscheint, relativiert sich, wenn man bedenkt, dass die Löhne seit 2008 unverändert waren, die Inflation in dieser Zeit aber gegen 20 % betrug. In diesem Jahr ist die Inflation mit rd. 9 % besonders hoch und bereitet vielen grosse Probleme. Zur Teuerung haben die erhöhten Lebensmittelpreise, namentlich für Reis, wesentlich beigetragen. Die Löhne für Beamten bewegen sich nun zwischen 52 und 210 Franken pro Monat.

 

20. Juni 2011
Laos, ein freiheitsliebendes Land: In einer kürzlich erschienen Studie rangiert Laos auf dem ehrenvollen 32. Platz der friedlichsten Länder der Welt. Drei Jahre zuvor lag es noch auf dem 51. Platz. In Asien wurden lediglich Malaysia (19.), Singapur (24.) und Vietnam (30.) höher bewertet. Die Schweiz schaffte es nicht in die 10-er Spitzengruppe, welche von Island, Neuseeland und Japan angeführt wird.

 

15. Juni 2011
7. Nationalversammlung bestätigt Amstsinhaber: Die Natrionalversammlung hat gleich an ihrem Erföffnungstag alle zu Disposition stehenden Positionen diskussionslos bestätigt, nämlich Präsident Choummaly Saysone, Vizepräsident Bounnhang Vorachit, Premiermister Thongsing Thammavong, sowie die Vorsitzernde der Nationalversammlung, Frau Pany Yathortou.  

 

9. Juni 2011

Bald Flüge von Singapur nach Vientiane?  Die nationale laotische Fluggesellschaft Lao Airways plant die Aufnahme von Flügen von und nach Singapur. Damit könnte nebst Bangkok ein zweiter wichtiger Hub in Südostasien direkt erschlossen werden. Zu diesem Zweck verhandelt die Gesellschaft über den Erwerb eines Airbus 320. Der Entscheid wird für Herbst erwartet.

 

7. Juni 2011
Mehr Wald: Die Regierung verfolgt ein Programm, mit dem die Waldfläche des Landes markant vergrössert werden soll. Heute bedecken rd. 47 % Wald das Land. Bis 2020 sollen es 70 % sein, ein sehr hoch gestecktes Ziel. Wald dient nebst vielem anderen auch der CO2 Reduktion. Daher können Kompensationsgelder für Aufforstungsprojekte erwartet werden. Wald dient aber auch nach wie vor vielen Laoten als Nahrungsgrundlage. Sammeln und jagen ist denn für viele die tägliche und lebensnotwendige Aufgabe. Leider werden - trotz Verboten - immer wieder Wälder in Brand gesetzt um so Flächen für den Anbau von Nutzpflanzen zu gewinnen. Auch erhoft man sich, dass sich in den neuen jungen Wäldern andere und begehrtere Pflanzen- und Tierarten ansiedeln.

 

23. Mai 2011
Erleichterungen für ausgewanderte Laoten: Über die ganze Welt verstreut leben rd. 700'000 Laoten, von welchen über die Hälfte jedoch die Staatsbürgerschaft ihres Gastlandes angenommen haben. Schwerpunktländer sind die USA, Kanada, Frankreich, Australien und Neuseeland. Nun will die laotische Regierung diesen ehemaligen Bürgern die Rückkehr in ihre alte Heimat erleichtern. So sollen sie mit erleichterten Einreise- und Aufenthaltsbewilligungen rechnen können und es soll ihnen auch ermöglicht werden, Grundeigentum zu erwerben.

 

17. Mai 2011
Armutsbekämpfung: Die Bekämpfung der Armut ist eines der vorrangigen Regierungs-Ziele. Im Rahmen der UN Milleniums Ziele soll Laos sich aus der Kategorie der ärmsten Länder der Welt verabschieden. In den letzten Jahren sind denn auch beachtliche Erfolge erzielt worden. Während 2010 noch 48 % der Bevölkerung in Armut lebten, waren es 2010 noch 26 %.

 

12. Mai 2011
Erste Session des neuen Parlaments: Die am 30. April gewählten Parlamentarier, 90 Männer und 42 Frauen, ver- sammeln sich Mitte Juni zur ersten Session der Nationalversammlung. Nebst einer Reihe von Geschäften und Nominationen wird es auch darum gehen, den Staatspräsidenten und -Vizepräsidenten für eine nächste Amstzeit von vier Jahren zu bestätigen oder zu wählen. Auch viele Kommissionen und vielleicht auch Ministerien werden neu bestellt. Grosse Um- wälzungen werden nicht erwartet und aller Voraussicht nach wird auch diese Session ruhig verlaufen.

 

23. April 20011

Mekong Staudamm: Am 18. April luden die laotischen Behörden die Mekong Anrainerstaaten zu einem Konsultations- Gespräch über das geplante Mekong Wasserkraftwerk in der Provinz Xayabury. Das Echo war ernüchternd: alle drei betroffenen Staaten, d.s. Kambodscha, Thailand und Vietnam meldeten ihre Bedenken an, zumeist ökologisch begründet. Allerdings dürften dahinter auch handfeste wirtschaftliche Interessen gestanden haben: man befürchtet, dass damit der Start zu einer ganzen Serie von Flusskraftwerken gegeben wird, von denen Laos einseitig wirtschaftlich profitieren würde. Laos macht seinerseits geltend, dass es nichts anderes tun wolle, als was die Chinesen schon lange tun, nur will Laos das Wasser einzig zur Stromproduktion verwenden, im Gegensatz zu China, wo das Wasser im grossen Stil zur Bewässerung eingesetzt wird. Durch die Stromerzeugung wird die Wassermenge hingegen nur ganz unwesentlich reduziert. Die touristisch sehr beliebte Flussfahrt vom Norden nach Luangprabang wird von diesem Projekt nicht betroffen. Dem Problem der Fisch- Wanderung soll durch geeignete Massnahmen entgegengewirkt werden.

Das Ereignis fand grosses Medien-Interesse: selbst in der Tagesschau des Schweizer-Fernsehens wurde ausführlich darüber berichtet.

 

8. April 2011
Genug Wasser: Im letzten Jahr führte der Mekong zur Zeit des Pi Mai Festes so wenig Wasser, dass Bootsfahrten - auch mit Touristenbooten - auf dem Mekong nicht möglich waren. Auch in diesem Jahr befürchtete man dies erneut. Inzwischen haben aber Regenfälle in China und in Nord-Laos dazu geführt, dass der Wasserstand gestiegen ist und damit Bootsfahrten gesichert sind. Mit dem Einsetzen der Regenzeit wird der Wasserstand nun dauernd steigen.

 

4. April 2011
Pi Mai Lao, das laotische Neujahr: In der Zeit vom 14. bis 19. April wird in ganz Laos Neujahr gefeiert, nach dem laotischen Kalender den Übergang zum Jahr 2554. Es finden ausgedehnte Feierlichkeiten statt, am farbenprächtigsten und lautesten wohl in Luangprabang. Hier gibt es dann auch die bekannten Umzüge durch die Stadt. Wasser wird in dieser Zeit nicht nur zur Reinigung der Häuser und Tempel benutzt, sondern auch um sich damit gegenseitig nass zu machen. Auch Touristen werden dabei nicht verschont...

 

28. März 2011
Kühler wie gewohnt: Dieses Jahr halten die Winter-Temperaturen in Mittel- und Nord-Laos länger an als gewohnt. Auch im Moment ist es in Luangprabang und Vientiane ungewohnt kühl, mit Tagestemperaturen von 20° bis 25° C. Zudem wer- den bereits erste leichte Regenfälle verzeichnet. So laufen denn Laoten und  Laotinnen immer noch mit dicken Pullovern und Jacken herum...

 

24. März 2011
Bald Wahlen: Nachdem der Parteikongress, welcher den Fünfjahresplan 2011-2015 verabschiedet hat, beendet ist, werden die Vorbereitungen für die Wahlen in die Nationalversammlung (Parlament) getroffen. So findet man nun bald in allen Provinzen entsprechende Wahlplakate. Es gilt, aus 190 Kandidaten 132 neue Parlamentarier auszuwählen. Bisher waren es 115. Der Zuwachs entspricht jenem der Bevölkerung in diesem Zeitraum. Wahltag ist der 30. April.

 

16. März 2010
Mekong mit niedrigem Wasserstand: Wir im letzten Jahr, so auch in diesem Jahr, führt der Mekong schon jetzt wieder wenig Wasser. Zwar verkehren die Touirsten-Boote auf der Strecke Houayxai - Lunagprabang u.u. immer noch normal. Doch die grösseren Frachter aus China gelangen bereits nicht mehr nach Luangprabang, wenn sie denn überhaupt bis Laos gelangen. Es ist zu hoffen, dass die nun bereits vereinzelt einsetzenden Regenfälle die Situation verbessern. Bevor Sie jedoch eine längere Flussfahrt planen, ist es ratsam, sich nach dem Stand zu erkundigen.

 

15. Februar 2011
Festivitäten der nächsten Tage: Vom 18. bis 20. Februar findet in Pakla in der Provinz Xayaburi das berühmte jährliche Elefantenfestival statt. An der Parade werden 50 Elefanten erwartet. Und vom 14. bis 18. Februar wird in der Südprovinz Champasak das 10-jährige Vat-Phou Kulturerbe gefeiert.

 

10. Februar 2011
Keine neuen Casinos mehr: Nach gewissen reisserischen Zeitungsartikeln - u.a. auch in der NZZ ! - konnte man den Eindruck gewinnen, dass es in Laos von monumentalen Casinos nur so wimmle. Tatsache ist, dass es in sogen. Spezialzonen gerade deren vier gibt: beim Nam Ngum Stausee, an der chinesischen Grenze bei Boten, in der Provinz Bokeo, gleich gegenüber und daher gut einsichtbar des thailändischen Touristenortes Chiang Saen ("Goldenes Dreieck") und eines unweit der Grenze in Savannakhet. Nun hat die Regierung beschlossen, dass man es bei diesen vier Casinos bewenden lassen will und dass keine neuen Casinos mehr bewilligt werden.

 

4. Februar 2011
Eine Million Motorfahrzeuge: Auch in Laos hat die Zahl der Motorfahrzeuge (Motorräder, Tuk-Tuks, Autos, Bus und Lastwagen) in den letzten Jahren stark zugenommen. Erstmals zählt man nun eine Million Motorfahrzeuge. Zum Vergleich: die Schweiz  ist etwa 6 mal kleiner als Laos und hat rd. eine Million mehr Einwohner und über 5.6 Millionen Fahrzeuge.

 

3. Februar 2011
Luangprabang: schönste Reise-Stadt der Welt:  Die renommierte englische Fachzeitschrift "Wanderlust" hat Luang- prabang wiederum als die weltschönste Touristen-Stadt bewertet. Diese Bewertung erhielt Luangprabang bereits in den Jahren 2007 und 2008. Im Jahr 2009 kam Luangprabang dann "lediglich" auf Rang 7. Wer Luangprabang besucht und erlebt hat, stimmt dieser Rangierung bestimmt gerne zu.

 

31. Januar 2011
Foto-Ausstellung in Zürich: Im bekannten Vegetarier-Restaurant Hiltl an der Sihlstrasse 28 in Zürich wird der Fotograf und Laos-Freund Christian Scheifele seine Fotos aus Laos ausstellen. Dazu schreibt er: "Meine Photos und diese Aus- stellung sind Ausdruck meines Respekts und Danks an die Bevölkerung von Laos." Eine sehr sympathische Art, Laos zu begegnen. Die Vernissage findet am 7. Februar um 21:00 Uhr statt.

 

 

 

19. Januar 2011
Laos bei europäischen Touristen immer beliebter: In den ersten 9 Monaten des letzen Jahres nahm die Zahl der Touristen aus Europa gegenüber dem Vorjahr um 39 % zu. 120'808 Touristen waren dies. Generell nahm die Zahl der Touristen um 23% zu, was heisst, dass die Zahl der Europäer weit überdurchschnittlich angewachsen ist. Auch in den letzten 3 Monaten dürfte die Zunahme im ähnlichen Masse ausgefallen sein.

 

27. Dezember 2010

Neue ATM Geldautomaten: Wie in der Hauptstadt Vientiane, in Luangprabang, Savannakhet und Pakse gibt es nun auch in Hongsa in der Provinz Xayaburi ATM Geldautomaten. Dies ist vorallem für Reisende praktisch, welche vom neu geöffneten Grenzübergang bei Muang Ngern von Thailand her ein- reisen und über keine laotische Kip verfügen. (Direkt aus Bangkok von Herr Peter Fässler mitgeteilt)

 

18. Dezember 2010
Wieder Elefanten-Festival in Paklai: Auch im kommenden Jahr wird in Paklai in der Provinz Xaiaburi das traditionelle Elefanten-Festival stattfinden und zwar vom 18. bis 20. Februar. Der farbenfrohe Cortège soll von 50 Elefanten gebildet werden

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10. Dezember 2010
Neue Eisenbahntransversale: China plant den Bau einer Eisenbahnlinie Peking - Singapur. Diese Linie würde dann auch 421 km lang durch Laos führen. Zur Diskussion steht eine Linienführung von der chinesischen Grenze bei Boten bis nach Vientiane. Dadurch würde auch Luangprabang einen Bahnanschluss erhalten und es wäre dann möglich, von dort mit dem Zug in die Hauptstadt Vientiane zu reisen. Noch aber steht die Bahn nicht...

 

26. November 2010
Erstes Filmfestival in Laos: Vom 4. bis 11. Dezember findet in Luangprabang das erste Filmfestival von Laos statt. In zwei Freilichtkinos werden Filme aus dem asiatischen Raum aber auch vier aus Laos gezeigt. Mehr unter www.lpfilmfest.org

 

22. November 2010
Schutz der Tiger: Heute beginnt in St. Petersburg eine internationale Konferenz zum Schutz der Tiger. Auch Laos nimmt daran teil, denn Laos ist eines der 13 Länder, in denen es noch frei lebende Tiger gibt. Ihre Zahl wird auf etwa 25 geschätzt. Weltweit solles es nur mehr etwa 3'200 sein. Immer wieder fallen Tiger Wilderern zum Opfer.

 

12. November 2010

Traurige Realität: Vom 9. bis 12. November findet in Laos eine internationale Streubomben-Konferenz statt. 108 Nati- onen haben das Oslo-Protokoll unterzeichnet, welches die Signaturstaaten verpflichtet, auf den Einsatz von Streubomben und Personen-Minen zu verzichten. (Die Schweiz hat dieses Protokoll unterzeichnet - aber noch nicht ratifiziert!) Nun sind gestern, während sich die Konferenzteilnehmer in der Provinz Xieng Khouang über die Wirkung solcher Blindgänger ins Bild setzen liessen, in der Provinz Borikhamxai zwei Schwestern Opfer von Blingängern geworden: ein 10-jähriges Mädchen tödlich, das andere schwer verletzt. Das ist leider die traurige, alltägliche Realität.

 

5. November 2010
Schweiz spricht grossen Betrag für Minenbekämpfung: Die Schweiz wird Laos einen weiterer Betrag von drei Millionen US-Dollar für die Minenräumung (Blindgänger von Streubomben) zur Verfügung stellen. Damit wird die staatliche Schweizer Entwicklungshilfe seit 2006 total 6.27 Millionen Dollar geleistet haben. Laos ist das meistbombardierte Land der Welt, obwohl es nie in einem erklärten Kriegszustand war!

 

4. November 2010
Früher Kälteeinbruch: Rund einen Monat früher als gewohnt, ist es in Laos kälter geworden. Dies besonders in den Nordprovinzen (Luang Namtha, Phongsaly, Huaphan aber auch Xieng Khuang) fallen in der Nacht die Temperaturen bis auf 7° C mit Tagestemperaturen um die 20°. Als angenehm werden die Temperaturen in Luangprabang empfunden, tagsüber um 25 - 28°. Allgemein erwarten die Meteorologen einen kühlen Winter, dies auf Grund der Grosswetterlage über dem Pazifik. Es empfiehlt sich also, auch etwas Wärmeres ins Reisegepäck zu nehmen.

 

2. November 2010
Fliessendes Wasser immer noch ein Privileg von Wenigen:  Nur gerade 13% der laotischen Bevölkerung können Wasser ab dem Hahnen beziehen. Alle andern beziehen ihr Wasser aus Tanks und irgendwelchen Behältnissen. Und viele laufen täglich grosse Strecken, um zu Wasser aus einem Bach oder einem Tümpel zu kommen. Besonders in der Trocken- zeit ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser für Viele eines der bedrückendsten Probleme. Zwar engagieren sich eine ganze Reihe von Hilfswerken um diese Not zu lindern, doch gibt es noch viel zu tun...

 

28. Oktober 2010
Luangprabang feiert 15 Jahre UNESCO Weltkulturerbe: Am 16. und 17. Dezember feiert Luangprabang seine Zu- gehörigkeit zu den Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Höhepunkt wird am 17. Dezember eine grosse Parade in den Strassen der Stadt sein, wozu über 2'000 Mitwirkende erwartet werden.

 

25. Oktober 2010
Starke Zunahme der Schweizer-Touristen: Laos ist seit längerer Zeit in der Gunst von Schweizer Touristen. Nun ist aber die Zahl der Besucher aus der Schweiz überdurchschnittlich angestiegen: in den ersten 6 Monaten dieses Jahres wurden nicht weniger als 5'510 Touristen aus der Schweiz gezählt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung von rd. 50 %.

 

22. Oktober 2010
450 Jahrfeier: Vientiane feiert vom 18. bis 21. November seinen 450. Geburtstag. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten wird auch der 35. Jahrestag der Gründung der DVR Laos begangen. Der Nationalfeiertag vom 2. Dezember wird dieses Jahr also etwas vorgezogen. In dieser Zeit finden verschiedenste Feierlichkeiten statt, an denen nicht nur Vertreter aus der Hauptstadt, sondern des ganzen Landes teilnehmen werden. Als Höhepunkt findet am 19. November eine grosse Feier im Nationalstadium mit 3'200 Mitwirkenden statt. Das Programm wird ähnlich jenem bei der Eröffnung der 25. SEA-Games im letzten Dezember sein. Ein Chor mit 200 Sängerinnen und Sängern und ein grosses Feuerwerk runden den Anlass ab. Man erhofft sich eine grosse Besucherzahl, auch aus dem Ausland. Auch hat man über 1000 Gäste aus 30 Ländern zu den Feierlichkeiten eingeladen - auch solche aus der Schweiz.

 

15. Oktober 2010

Bootsrennen-Festivals: Am Wochenende vom 23./  24. Oktober finden die traditionellen Bootsrennen auf dem Mekong statt. Besonders laut und überschwenglich wird in der Hauptsadt Vientiane gefeiert. Wer Ruhe und Besinnlichkeit sucht, der soll nicht gerade an diesen Tagen Vientiane und andere Städte am Mekong, wie etwa Savannakhet und Thakek, besuchen. Die Bootsrennen finden stets am Ende der Buddhistischen-Fastenzeit statt.

 

11. Oktober 2010
Schweizerisches Rotes Kreuz: Das Schweizer Rote Kreuz hat Laos erneut grosszügige Hilfe im Wert von über zwei Millionen Franken versprochen. Die Mittel werden im Gesundheitswesen eingesetzt aber auch zur Verbesserung der allge- meinen Lebenssituation in den ärmsten Gegenden, wie etwa durch den Bau von Trinkwasserversorgungen. Das Schweizer Rote Kreuz war eines der allerersten Hilfserke, welche nach dem Krieg 1975 in Laos tätig wurde und seither ununter- brochen aktiv ist. Die Hilfsvereinbarung wurde 7. Oktober vom SRK-Delegierten Lorenz Indermühle unterzeichnet.

 

27. September 2010
Bevölkerungswachstum hält an: Die Bevölkerung Laos' wächste weiterhin konstant und dies aufgrund der natürlichen Fertilität und nicht primär aufgrund der Zuwanderung. Man erwartet, dass im kommenden Jahr die Zahl auf 6.38 Millionen anwachsen wird. Interessant ist die Altersverteilung: 37.3 % sind jünger als 15 und nur gerade 3.8 % älter als 65 Jahre.

 

22. September 2010
Fortschritt in der Armutsbekämpfung: Laos gehört nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Aber immerhin konnte die Zahl der in Armut Lebenden (nach Definition mit weniger als einem US-Dollar pro Tag) von 48 % im Jahr 1990 auf 26 % reduziert weden. Zu tun gibt es also immer noch viel!

 

14. September 2010

Erfolg für laotische Seidenkunst: Kennern ist es längst bekannt, dass man in Laos immer noch hochstehende Seiden- kunst vorfindet. Selbst in abgelegenen Orten wird noch nach traditioneller Methode Seide hergestellt, mit Naturfarben ge- färbt und von Hand kunstvoll gewoben. An einer kürzlichen Ausstellung in Bangkok an der Seidenprodukte aus allen Süd- ostasiatischen Staaten ausgestellt und prämiert wurden, gewannen von 13 Kategorien nicht weniger als 5 Produkte aus Laos die ersten Preise. Laotische Seidenprodukte finden sich überall im Land, in Vientiane und Luangprabang auch in exklusiven Geschäften, ansonsten auf den lokalen Märkten oder direkt bei den Herstellern, d.h. fast immer Herstellerinnen...

 

27. August 2010
Wasserpegel des Mekongs: Nachdem lange Zeit der Wasserstand des Mekongs, vorallem im Süden des Landes, sehr tief war, schwillt der Strom nun tüchtig an. In den nächsten Tagen werden Alarmwerte erwartet, besonders in Vientiane und im Süden davon. Auch die Inlandflüsse bringen zum Teil sehr viel Wasser. Es ist ratsam, dies bei der Reiseplanung gebüh- rend zu berücksichtigen.

 

25. August 2010
Denguefieber: Wie in allen Südostasiatischen Ländern ist in diesem Jahr auch in Laos das Denguefieber besonders stark verbreitet. Davon betroffen ist besonders die Region um Vientiane. Die Übertragung des Virus erfolgt über Mückenstiche. Man muss sich also vor diesen hüten. Dies geschieht am wirkungsvollsten durch bedeckende Bekleidung und durch mückenabweisende Crèmen und Sprays. Da die Mücken tagaktiv sind, nützen Moskitonetze wenig, man muss sich tagsüber vor diesen Mücken schützen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 2 Wochen und die Krankheit äussert sich ähnlich wie eine starke Grippe: hohe Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.

 

24. August 2010
Internationale Streubomben-Konferenz: Vom 9. bis 12. November findet in Vientiane die internationale Konferenz der Staaten statt, welche die Konvention über den Verzicht auf den Einsatz von Streubomben unterzeichnet haben. Dies sind 104 Staaten. Dass diese Konferenz gerade in Laos stattfindet, hat seine besondere Bedeutung: Laos ist das meist bom- bardierte Land der Welt. Über eine Tonne Bomben pro Kopf der Bevölkerung wurden während des Vietnamkrieges auf das Land abgeworfen. Noch heute leiden weite Gebiete unter der Verseuchung durch unexplodierten Streubomben. Und noch immer sterben jährlich Menschen durch den Kontakt mit diesen Blingängern.

 

12. August 2010
Vorsicht bei Reisen in den Norden:  Die Nordprovinzen von Laos wurden teilweise auch von den heftigen Regen- fällen betroffen, welche im Süden von China viel Unheil anrichteten. Als Folge davon gingen viele Erdrutsche nieder die auch  auch Strassen verschütteten. Wenn Sie also eine Reise in diese Provinzen planen, erkundigen Sie sich über den Strassenzustand. Der Busverkehr wurde nur an wenigen Orten gänzlich eingestellt. Schwierig ist es besonders in der Gegend um Oudomsai.

 

6. August 2010
Bootsrenn-Saison: Mit den Rennen vom 7./8. September in Luangprabang wird die diesjährige Bootsrenn-Saison eröffnet. Es werden wiederum mindestens 10 Mannschaften erwartet, alle aus der Provinz Luangprabang. Die Rennen finden auf einer Strecke von 800 Metern auf dem Nam Khan statt. Danach gibt es an vielen andern Orten - auch in der Hauptstadt Vientiane - ähnliche Rennen. Diese werden von meist sehr lauten Volksfesten begleitet.

 

3. August 2010
Dämme im Mekong: Immer wieder tauchen Meldungen auf, wonach Dämme im Mekong den natürlichen Flusslauf stören und damit verbunden auch den Fortbestand seltener Fischsorten, wie etwa jener der Riesen-Welse, gefährden. Richtig ist, dass es in Laos bis heute keinen einzigen Damm im Mekong gibt. Hingegen existieren mehrere Projekte für Flusskraftwerke. So ist dieser Tage wieder eine Studie vorgestellt worden, welche die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen eines Projektes in der Provinz Xayaburi untersucht. In dieser Gegend bildet der Mekong nicht die Grenze, sondern er durch- fliesst vollständig laotisches Territorium. Es handelt sich um ein Fluss-Fliesskraftwerk - ähnlich jenem in Rheinfelden - bei dem also kein Stausee entsteht. Der Fluss soll für Boote bis zu 500 Tonnen weiterhin schiffbar bleiben und auch für die Wanderung der Fische sind entsprechende Vorkehrungen vorgesehen. Die Leistung soll 1'280 Megawatt betragen. Mit dem Bau soll schon im nächsten Jahr begonnen werden. Ein wohl ambitionöses Ziel, schauen wir...

 

26. Juli 2010
Beginn der buddhistischen Fastenzeit: Heute begann die buddhistische Fastenzeit, welche drei Monate dauert. An diesem ersten Tag beschenken die Gläubigen die Mönche mit allerlei nützlichen Geschenken, von der Zahnbürste bis zu Kaffee und Tee. Diesen ersten Tag nennt man: Boun Khao Phansa. An vielen Orten gilt er als arbeitsfreier Feiertag. Während der Fastenzeit dürfen die Mönche ihre Klöster nicht verlassen, also nicht wie üblich auch zu andern Klöstern ziehen und es darf niemand neu in ein Kloster aufgenommen werden, noch darf man dieses wieder verlassen.

 

19. Juli 2010
Doch noch Regen: Endlich hat nun doch auch in den Südprovinzen der Regen eingesetzt. Teils mit heftigen Gewittern, ohne aber dadurch grössere Schäden anzurichten. Dieser Regen fiel buchstäblich in letzter Minute. Wäre er ausgeblieben, hätten viele Reisfelder nicht mehr bestellt werden können, mit entsprechenden Folgen für die künftige Versorgung mit Reis. Aber auch so wird die Reisproduktion weit geringer ausfallen, wie üblich. Man spricht regional von Ausfällen von mehr als 50%. Dies wird es nötig machen, dass der Bevölkerung an vielen Orten Reis geschenkt werden muss. Denn gerade diese Provin- zen gehören zu den ärmsten des Landes.

 

2. Juli 2010
Angst vor erneuter Dürre: Ungewohnt geringe Regenfälle in den Südprovinzen des Landes, Attapeu Champasak, Sara- vane und Sekong lassen die Anpflanzung von Reis nicht zu: zu trocken und zu hart sind die Böden. Mit den vorhandenen Mitteln lassen sie sich vielenorts nicht einmal pflügen. Normalerweise setzt der Regen auch hier im Monat Mai ein und zur jetztigen Zeit sollte ein Grossteil der Felder bestellt sein. So befürchtet man denn erneut eine grosse Reis- und damit Lebens- mittelknappheit.

 

22. Juni 2010
Glückskette hilft Ketsana-Opfern: Die Schweizer Glückskette hilft mit einem Betrag von rd. 40'000 Franken den vom letztjährigen Tropensturm 'Ketsana' Betroffenen in der Provinz Sekong mit Reis und Salzlieferungen. Durch die massiven Überschwemmungen vom 30. September ist vielenorts die Reisernte völlig zerstört worden und Tausende haben ihre Häuser und ihr ganzes Hab und Gut in den Fluten verloren. Betroffen waren nebst der Provinz Sekong auch weite Teile der Nachbar-Provinz Attapeu. Hier bangt man auch um die diesjährige Ernte, da bis jetzt noch wenig Regen gefallen ist.

 

18. Juni 2010
Auch kritische Stimmen in der Nationalversammlung: In der laufenden Session der Nationalversammlung werden auch kritische Voten vorgetragen: So fragt ein Vertreter aus der Provinz Saravan die Regierung an, wo denn die Auswirkungen des stets gemeldeten Wirtschaftswachstums und Volkseinkommens geblieben seien. Er verspüre in seiner Provinz nur sehr wenig davon. Nach wie vor herrsche in vielen Gebieten seiner Provinz Armut. Und ein Vertreter aus der Provinz Xieng Khouang beschwert sich, dass Unternehmungen, welchen die Regierung Landkonzessionen für den Anbau von Kautschuk erteilt hat, sich nicht an die Verpflichtungen gegenüber der Landbevölkerung halten, ohne dass die Regierung einschreite.

 

14. Juni 2010
Sommersession der Nationalversammlung eröffnet: Heute Montag wurde die 9. ordentliche Session  der 6. Legislatur eröffnet. Sie dauert bis zum 30. Juni. Hauptthemen werden neben der Behandlung des Budgets Landfragen, Rohstoff- Konzessionen, die Armutsbekämpfung, das Schulwesen und Gesundheitsversorgung sein. Es ist eine Hotline eingerichtet, auf welche jeder Bürger und jede Bürgerin seine/ihre Anliegen und Anregungen einbringen kann.

 

7. Juni 2010
Laotische Botschaft nun auch in Österreich: Am 1. Juni wurde in Wien eine laotische Botschaft errichtet. Damit erhofft man sich beidseitig eine Intensivierung der Zusammenarbeit. Aus Österreich sind einige Unternehmungen und Einzelpersonen in Laos in der Holzwirtschaft und in der Möbelindustrie aktiv.

 

2. Juni 2010
Flughafen Luangprabang wird ausgebaut: Dieser Tage fand der Spatenstich für den Ausbau des Flughafens von Luangprabang statt. Es soll eine zweite Piste mit einer Länge von 2'900 Metern gebaute werden, damit auch Flugzeuge des Typs Airbus 320 landen und starten können. Auch die übrigen Anlagen sollen erneuert und erweitert werden. Über die Hälfte der Besucher von Luangprabang reisen mit dem Flugzeug an und ab und dies in zunehemendem Masse. Die Fertig- stellung des Projektes ist für 2012 vorgesehen.

 

21. Mai 2010
Tag des Waldes: Der 1. Juni ist in Laos der Tag des Waldes. Ziel des Tages ist es, die Bevölkerung auf den Nutzen und die Wichtigkeit des Waldes und der Bäume generell, aufmerksam zu machen. An diesem Tag sollen jedes Jahr eine Million neuer Bäume gepflanzt werden. Dies auch im Rahmen des hochgesetzten Ziels der Regierung, den Waldbestand von heute 47 % (bezogen auf die Gesamtfläche des Landes) bis ins Jahr 2015 auf 65 % und bis 2020 auf  70 % zu erhöhen. Dies würde dann wieder dem Bestand von 1941 entsprechen. Die Regierung hat auch dem in den letzten Jahrzehnten grassierenden illegalen Holzschlag und -Handel den Kampf angesagt. So darf u.a. auch kein unearbeitetes Holz mehr exportiert werden. Ein Problem dem auch zunehmend Beachtung geschenkt wird ist das illegale Abbrennen von Wald zum Zwecke der Umnutzung. Besonders in abgelegenen Regionen ist es sehr schwierig, die Bevölkerung hiervon abzuhalten und von der Schädlichkeit zu überzeugen.

 

21. Mai 2010
Krokodile in Laos: Wir wissen nicht weshalb, aber wir werden immer wieder danach gefragt, ob es in Laos Krokodile gebe. Ja, es gibt sie, u.a. in der Provinz Saravane. Allerdings gibt es in Laos weniger wild lebende Krokodile als etwa in Kambodscha oder Thailand. Im laotischen Ban Keun Zoo (Provinz Vientiane) gibt es allerdings gegen 300 Krokodile zu be bewundern - wem's denn Freude macht...

 

20. Mai 2010
Unruhen in Thailand: Die seit nunmehr bald zwei Monaten andauernden Unruhen in Thailand, insbesondere in Bangkok, haben auch Auswirkungen auf Laos. Nicht nur ist das Nachbarland Thailand der wichtigste Handelspartner von Laos, sondern auch der Einreiseort der allermeisten Touristen aus Europa. Bangkok ist der Hub, die Drehscheibe im Luftverkehr. Nach wie vor ist die Einreise auf dem Luftweg über Bangkok problemlos möglich, da der Flughafen in Bangkok von den Tumulten nicht betroffen ist. Und in Laos selber verspürt man kaum irgendwelche Auswirkungen, ausser dass es weit weniger Touirsten gibt, als gewohnt...

 

17. Mai 2010
Flughafen Pukhet wieder eröffnet: Der wegen Ausbauarbeiten seit Februar geschlossene Flughafen von Pukhet im Süden des Landes wird ab dem 1. Juni wieder für den Flugverkehr geöffnet sein. Die Bauarbeiten für die Pistenverlängerung gehen jedoch weiter. Ab Oktober soll dann die Piste eine Länge von 2.4 km aufweisen und so auch für grössere Flugzeuge, wie den Airbus 320, zugänglich sein.

 

3. Mai 2009
Laotische Woche in der Clausius-Bar der ETH Zürich: Diese Woche veranstaltet das öffentliche Restaurant der ETH an der Tannenstrasse 3 im Zentrum von Zürich eine laotische Woche. Jeden Tag wird ein anderes laotisches Menue ange- boten. Gratulation: das ist wohl erstmalig in der Schweiz!

 

29. April 2010
Mekong-Schiffahrt wieder aufgenommen: Dank den Regenfällen in den letzten Tagen konnte die Schifffahrt auf dem Mekong - insbesondere auf der Strecke Houayxai - Lunagprabang - wieder aufgenommen werden. Lediglich für die ganz grossen Transportschiffe von über 100 Tonnen ist der Wasserstand immer noch ungenügend. Während der Dauer des Stopps lagen um die 100 Touristikboote in Pak Beng und 60 in Luangprabang unbenutzt am Ufer.

 

28. April 2010
Laos im Schweizer Fernsehen: Am Freitag, 30. April wird das Schweizer Fernsehen DRS 1 in der Serie "SF unter- wegs" über Laos berichten. Diese Serie, in welcher Land und Leute der unterschiedlichsten Regionen der Welt vorgesetellt werden, gehört zu den beliebtesten Dokumentar-Sendungen des Schweizer Fernsehens. Also: unbedingt vormerken...

 

28. April 2010
Neue Volkswirtschafts-Daten: Die Asiatische-Entwicklungsbank hat soeben die neusten Daten der wirtschaftlichen Entwicklung von Laos bekanntgegeben. Demnach wird für das laufende Jahr ein Wachstum der Volkswirtschaft von 7.0 % erwartet. Dies ist der höchste Wert aller asiatischen Staaten, mit Ausnahme von China. Im letzten Jahr betrug das Wachstum 6.5 %. Und es wird mit einer Teuerung von 5.6 % gerechnet. Der Kurs der laotischen Währung KIP gegenüber dem US-Dollar ist von 8'490 auf aktuell 8'286 gestiegen, d.h., es braucht weniger KIP um einen US-Dollar zu erhalten. Darunter leidet nun jedoch die - zwar immer noch relativ bescheidene - Export-Industrie, wie etwa die Textil-Industrie, mit ihren rd. 20'000 Beschäftigten.

 

13. April 2010
Hohe Ehre für Schweizer Ärzte-Team: Die laotische Regierung hat den Verantwortlichen des Lao-Swiss-Hospital Projects, welche seit nunmehr 10 Jahren in Laos unentgeltlich medizinische Unterstützung leistet mit der Verleihung des Verdienst-Ordens geehrt. Mit dem Arbeits-Verdienst-Orden II die Ärzte Professor Dr. Hanspeter Rohr und den Präsident des Projektes Dr. Urs Lauper. Ebenso wurden die Vizepräsidentin Frau Dr. Marion Mönkhoff und die beiden Hebammen Marie-Louise Rubin und Claudia Reichmuth mit einer Verdienst-Medaille ausgezeichnet. Auch von hier aus: herzliche Gratulation!

 

12. April 2010

Pi Mai Feier in Winterthur: Eine Gruppe von Laotinnen und Laoten veranstalten am Samstag, 17. April eine öffentliche Pi Mai Feier in der Mehrzweckanlage Teuchelweiher an der Zeughausstrasse 65 in Winterthur. Um 16:00 Uhr ist Türöffnung und um ca. 17:30 Uhr findet eine Basi Sou khuan Zeremonie statt. Jedermann ist  freundlich eingeladen.

 

9. April 2010

Ausbau der Strasse von Luangprabang nach Xayaburi: Die heute noch unbefestigte Staubstrasse Nr. 4 von Luangprabang nach Xayaburi wird mit einem festen Strassenbelag versehen. Das erste Teilstück ist bereits fertig gestellt. Bis ins Jahr 2012 soll dann die gesamte Strecke, also von Luangprabang über Xayaburi, Paklai bis nach Nakha an der thailändischen Grenze staubfrei sei. Zur Beachtung: der Grenzübergang Nakha ist nach wie vor nicht für Ausländer geöffnet.

 

12. März 2010
Wassermangel macht sich bemerkbar: Der rekord-tiefe Wasserstand macht in Vientiane der Wasserversorgung zu schaffen: das Wasser wird - vorallem tagsüber - manchenorts knapp. Nicht davon betroffen sind die meisten Hotels und Gasthäuser, weil diese zumeist Wassertanks als Vorratsbehälter auf ihren Dächern oder den oberen Stockwerken installiert haben.

 

9. März 2010
Protest gegen fehlendes Wasser im Mekong: Wie die "Bangkok Post " meldet, soll morgen eine Protestkundgebung vor der chinesischen Botschaft in Bangkok stattfinden, um dagegen zu protestieren, dass China im Oberlauf des Mekongs in seinen vier Staudämmen soviel Wasser staut, dass die darunterliegenden Gebiete in Thailand und natürlich auch in Laos, Kambod- scha und Vietnam darunter leiden.

 

18. Februar 2010
Luangprabang wieder auf dem ersten Platz: Das berühmte englische Touristik-Magazin "Wanderlust" hat soeben wieder sein Ranking der besten Tourismus-Destinationen veröffentlicht (Travel Awards). Bei den "Top City" rangiert Luangprabang wieder - wie 2006 und 2007 - auf dem ersten Rang, gefolgt von Siena, Berlin und Sevilla. Bei den Ländern brachte es Laos auf den 5. Rang. Dort liegen Namibia, Oman und Neuseeland auf den vorersten Plätzen. Interessant auch die Liste der Flug- gesellschaften: Rang 1 Sinngapore Airlines, Rang 9 Swiss,

 

18. Februar 2010
Erstmalig: Es dürfte wohl erstmalig sein, dass in einer katholischen Kirche das Leben in Laos in Bildern dargestellt und für ein Projekt gesammelt wird. Das wird am Samstag, 20. Februar um 18:30 Uhr und am Sonntag, 21. Februar um 10:30 Uhr in der Pfarrkirche von Entlebuch geschehen. Der grosse Laos-Freund Robert Duss wird in seiner Pfarrgemeinde im Rahmen des Fastenopfers über seine Erfahrungen in Laos berichten. Er wird bestimmt auf eine interessierte Hörerschaft stossen.

 

17. Februar 2010
Wichtige internationale Konferenz: Ende des Jahres wird Laos ein weiteres Mal Gastland für eine bedeutende inter- nationale Konferenz sein: Vertreter von über 100 Ländern werden zu einer Nachfolgekonferenz zur Oslso-Konvention gegen Streubomben erwartet. Dass Laos Tagungsort ist hat seine Bedeutung, leidet doch das Land in besonders hohem Masse auch noch heute an den Folgen von Streubomben. Noch immer sterben jährlich Menschen bei Unfällen mit Blind- gängern, den gefürchteten "Bombies", einer viel verwendeten Art von Streubomben. Die Schweiz hat die Oslo-Konvention 2008 mitunterzeichnet und leistet auch in Laos wertvolle Hilfe bei der Bekämpfung dieser Kriegsfolgen.

 

15. Februar 2010
Achtung: Niederer Wasserstand auf dem Mekong: Der Mekong führt im Moment sehr wenig Wasser, so wenig wie seit Jahren nicht mehr. Dies beeinträchtigt auch den Schiffsverkehr. Die meisten Schiffe haben den Betrieb zwischen Houayxai und Luangprabang eingestellt. Kleinere Boote, z.B. von Luangprabang zu den PakOu-Höhlen, verkehren jedoch nach wie vor. Erkundigen Sie sich vor jeder geplanten Bootsreise. Die Situation kann täglich ändern, die Wahrscheinlichkeit, dass sie allerdings bis zum Einsetzen von grösseren Regenfällen unverändert kritisch bleibt, ist gross.

 

12. Februar 2010
Lao-Fernsehen im Internet: Die laotischen Fernseh-Programme lassen sich jetzt  auch im Internet verfolgen unter: www.laostartv.com

 

9. Februar 2010
Elefanten mit Chips ausgerüstet: Wie in vielen andern Ländern schon seit längerer Zeit angewandt, werden nun auch in Laos domistizierte und soweit möglich auch wilde Elefanten mit Chips versehen. Damit wird vorallem dem Diebstahl und dem illegalen Handel ein Riegel geschoben. In diesem Zusammenhang die betrübliche Meldung: in der Provinz Attapeu hat man einen Wilderer festgenommen, der einen wilden Elefanten erlegt haben soll. Nach seinen Komplizen wird noch gesucht. Und die erfreuliche Meldung: am gleichen Tag wurden in der Provinz Xayaburi gleich zwei junge Elefanten-Babies geboren. Beide sollen wohlauf sein und möglicherweise als besondere Attraktion bereits am grossen Festival vom 20./21. Februar in Hongsa teilnehmen können.

 

4. Februar 2010

Vorsicht vor falschen Führern:  In Laos benötigen Fremdenführer eine Lizenz, d.h. dass nicht einfach jedermann sich als Führer betätigen darf. Die offiziellen Führer tragen einen Ausweis und haben in der Regel einen Badge mit ihrem Foto umge- hängt. Leider gibt es aber auch immer wieder Betrüger, die sich mit allerhand Programmen als Führer ausgeben. Eine dieser "Maschen" ist der Verkauf von Zimmern auf der Strecke von Houayxai nach Pak Beng. Dies ist eine der meistbenützen Fluss-Strecken. Und da sind Betrüger auf die Idee gekommen, die in Houayxai aus Thailand ankommenden Touristen mit dem Hinweis zu bestürmen, es sei sehr schwierig in Pak Beng ein Zimmer zu erhalten, wenn man es nicht zuvor schon reserviere, kaufe. Die Leute sind dann bei ihrer Ankunft in Pak Beng erstaunt zu sehen, dass dort jede Menge Zimmer ver- fügbar sind - und zumeist bessere und günstigere, als die man sich schon gekauft hat....

 

1. Februar 2010
Erfolgstrainer verlässt Nationalmannschaft: Der Österreicher Markus Riedl der als Trainer die laotische Fussballmann- schaft zu den unerwarteten Erfolgen an den Südost-Asiatischen Spielen geführt hat - Laos schaffte es in den Halbfinal -  verlässt leider das Team. Es ist zu hoffen, dass die enorme Aufbauarbeit deswegen nicht veloren geht.

 

26. Januar 2010
Präsident redet der Regierung ins Gewissen: Präsident Choummaly Saysone hat in seiner ersten Rede im Neuen-Jahr der Regierung nicht nur für ihre bisher geleistete Arbeit gedankt, sondern sie daran erinnert, dass es das erste Ziel ihrer Regierungtätigkeit sein müsse, die Armut im Land zu bekämpfen. Noch lebten zuviele der Mitbürger in Armut oder nahe der Armutsgrenze. Dies manifestiere sich besonders in Zeiten von Trockenheit oder andern Naturereignissen. Auch müsse dafür gesorgt werden, dass der Abstand zwischen Arm und Reich nicht anwachse, was heisst, dass die erzielten wirtschaftlichen Fortschritte allen Bürgern zu Gute kommen müssen.

 

25. Januar 2010
Zweithöchstes Wirtschaftswachstum: Gemäss der Weltbank erreichte Laos mit einem realen Wachstum von 6.4 % den höchsten Wert aller asiatischen Länder. Nur China hat diesen Wert übertroffen. Grund dafür ortet die Weltbank in der geringen Verflechtung des Landes mit den internationalen Finanzmärkten und auch der Zunahme der geförderten Rohstoffe und deren Preisen im letzten Jahr. Für dieses Jahr wird ein Wachstum in ähnlicher Grösse erwartet.

 

21. Januar 2010
Aussenhandel schrumpfte im letzten Jahr: Soeben sind die Handelszahlen des letzten Jahres bekannt gegeben worden. Diese zeigen z.T. massive Rückgänge auf. So ist der Handel mit Thailand, dem mit Abstand wichitgsten Handelspartner, um beinahe 20 %, jener mit Vietnam um rd. 13 % und mit China leicht um rd. 2 % zurück gegangen.

 

20. Januar 2010
Erste buddhistische Universität: Kürzlich fand die Grundsteinlegung für die erste buddhistische Universität in Laos statt. Die Universität entsteht in der Nähe des Phabath Elkhan Klosters im Dorf Nakhai, rund 60 km von Vientiane entfernt. Da- mit  können junge Mönche und Novizen in ZUkunft im eigenen Land ein buddhistisches Universitäts-Studium absolvieren und müssen herizu nicht wie bisher nach Thailand, Myanmar oder gar Indien sich begeben. Es wird mit Baukosten von 45 Millionen US Dollar gerechnet. Der Betrag soll über Spenden zusammen getragen werden.

 

18. Januar 2010
Flughafen Pakse geschlossen: Der Flughafen von Pakse wird vom 10. Februar bis 10. Mai wegen Pisten-Erneuerungs- arbeiten geschlossen sein.

 

15. Januar 2010

Es wird kalt:  Wenn man den Wetterprognosen Glauben schenken darf, soll es zum Monatsende hin kühl werden in Laos, vorallem im Norden. Aktuell ist das Wetter allerdings wärmer als gewohnt um diese Jahreszeit. Am kältesten war es mit 7,4 Grad in Xamneu in der Provinz Houaphan. Kühl war es auch in der Provinz Xiengkhuang mit 9.3° während in den noch nördlicher gelegenen Provinzen Oudomxay und Luangnamtha noch 12 bis 15° gemessen wurden. Die absolut tiefsten Werte wurden 1990 auf dem Bolaven-Plateau in der Südprovinz Champasak registriert: minus 5° C. Im letzten Jahr lag die tiefste Temperatur bei plus 0.8 ° C im Januar, in der Provinz Xiengkhuang.

 

12. Januar 2010

Für Elefanten-Liebhaber: Am 20. und 21. Februar findet im Dorf Vingkeo, Hongsa-Distrikt in der Proinz Xayabury das mittlerweilen zur Tradition gewordene Elefanten-Festival statt. U.a. werden in einem farbenfrohen Umzug um die 50 Ele- fanten mitwirken. Nirgendwo gibt es noch so viele Elefanten wie in dieser Provinz: rund 500 domestizierte und geschätzte 200 - 300 wild lebende.

 

7. Januar 2009
Nochmals eine Brücke über den Mekong: Im März soll mit den Bauarbeiten für die vierte Brücke über den Mekong begon- nen werden. Diese kommt im Norden zu liegen, und wird die Provinzen Bokeo (Laos) und Chiang Rai (Thailand) verbinden. Der Brücke wird von chinesischer Seite grosse Bedeutung beigemessen, denn sie erleichtert den Weg von Kunming in China nach Bangkok in Thailand. Die Brücke kommt beim Dorf Donsavan, unweit des Provinzhauptortes Houayxai zu liegen. Es wird mit einer Bauzeit von 30 Monaten gerechnet. Die Brücke wird 480 m lang und 14.7 m breit sein und vier Fahrspuren aufweisen. Es ist zu erwarten, dass sich die verträumte Region durch den Bau der Verbindungsbrücke wesentlich verändern wird. Wer also Ruhe und Besinnlichkeit sucht, soll noch bald Bokeo, die kleinsten laotische Provinz, besuchen.

 

4. Januar 2010
Vientiane feiert 450-jähriges Bestehen: Nachdem im letzten Jahr die SEA Games das grosse Ereignis in der Hauptstadt Vientiane waren, wird es in diesem Jahr das 450-Jahr-Jubiläum sein. Für die Feierlichkeiten muss man sich allerdings noch etwas gedulden, sie werden erst im November stattfinden.

 

28. Dezember 2009

Thailand schliesst Flüchtlingslager: Seit Jahren wurden mehrere Tausend Laoten in thailändischen Flüchtlingslagern (in den Provinzen Phetchabun und Nong Kai) festgehalten. Bei diesen handelt sich um illegal Eingewanderte, die meisten von ihnen der Volksgruppe der Hmong anghörend, die hofften, nach den USA auswandern zu können. Nach langen Verhandlungen sind Thailand und Laos übereingekommen, dass Laos diese Flüchltinge wieder bei sich aufnimmt. Dies ist seit 2008 in mehreren Schritten geschehen. Bis anhin sind denn auch bereits 3'253 heimgekehrt. Für jene, die nicht mehr zu ihren Familien und ihren alten Wohnort zurückkehren konnten oder wollten, sind z.T neue Dörfer aufgebaut und Felder zur Bewirtschaftung zugeteilt worden. Nach der jetzigen grossangelegten Rückführung von 4'508 Personen werden die Flüchtlingslager in Thailand ge- schlossen.

 

23. Dezember 2009
Laos im Schweizer Fernsehen 10vor10:  Die Moderatorin Daniela Lager hat eine Reise auf dem Mekong vom Süden Vietnams bis nach China, nach Shangrila, unternommen. Dabei besuchte sie natürlich auch Laos. Sie erlebte u.a. eine Mekong-Flussfahrt auf einem öffentlichen Boot, eine Schulhauseinweihung und einen Klosterbesuch in Luangprabang. Der Bericht über Laos wird voraussichtlich am 4. Januar ausgestrahlt.

 

23. Dezember 2009
Neue Vogelart entdeckt: Es ist nicht selten, dass in Laos immer wieder neue, z.T. als ausgestorben geltende Tierarten ent- deckt werden. So wurde vor Kurzem in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Schweden ein bisher unbekannter Vogel entdeckt: ein kleiner grüngelber Singvogel. Er lebt im Karstgebirge der Provinzen Borikhamsai und Khamuan in Richtung der vietnamesichen Grenze. Der Vogel ist durch seine ganz spezielle und laute Stimme aufgefallen. Man gab ihm den Namen Limestone leaf warbler, da er in den Kalk-Karstfelsen lebt, also etwa Kalk-Bank-Sänger.

 

11. Dezember 2009
Erfolgreicher Abschluss der Südost-Asiatischen Spiele: Heute Freitag sind die SEA-Games mit einer grossen Abschluss- Feier zu Ende gegangen. Die Spiele waren für Laos in jeder Hinsicht ein grosser Erfolg. Nicht nur, dass alle Anlagen - entegegen den im Vorfeld geäusserten Bedenken - rechtzeitig und perfekt fertig wurden und dass die ganze Organisation tadellos klappte, sondern auch in sportlicher Hinsicht: nicht weniger als 110 Medaillen gingen auf das Konto von laotischen Sportlerinnen und Sportlern, davon 33 Medaillen in Gold!  Derart viele Medaillen wurden in den vorangegangenen 24 Spielen nie auch nur annähernd gewonnen. Und selbst im Fussball brachte man es auf den beachtlichen 4. Rang.

 

9. Dezember 2009
Grossartige Eröffnungsfeier der Südost-Asiatischen Spiele: Heute Abend fand im randvollen neuen Stadium bei Kilometer 20 die Eröffnugsfeier der 25. SEA-Games statt. 22'000 begeisterte Zuschauer erlebten ein imposantes und farbenfrohes Spektakel. Nicht weniger als 8000 Mitwirkende in traditionellen Kostümen gaben einen einmaligen Einblick in die Geschichte des Landes und seiner Bewohner. Ein imposanter Chor und ein grosses Orchester erfüllten das Stadium mit einer Musik, die allen unter die Haut ging. Am Fernsehen sollen Millionen von Zuschauern die hervorragende Inszenierung mitverfolgt haben.

 

2. Dezember 2009

Heute feiert Laos seinen 34. Nationalfeiertag.  Die Domokratische Volkrepublik wurde nach dem Ende des Vietnamkriegs, in den Laos als neutrales Land hineingezogen, dem aber nie der Krieg erklärt wurde, am 2 Dezember 1975 gegründet. Seither gilt der 2. Dezember als Tag der Freiheit und der Unabhängigkeit, als Nationalfeiertag.

 

30. November 2009
Die Nationalversammlung hat beschlossen: Die am Freitag zu Ende gegangene Session der Nationalversammlung hat acht neue Gesetze verabschiedet. Sie betreffen das Familienrecht, sowie das Notariats- und Gerichtswesen. Damit erhöht sich die Zahl der geltenden Gesetze auf 80. Ebenso wurde ein Sonderbeitrag von rd. 12 Millionen Franken für die Ketsana-Unwetterge- schädigten in den Provinzen Attapeu, Saravane und Xekong gesprochen.

 

27. November 2009
Tiefer Wasserstand des Mekong: Der Mekong weist in diesem Jahr wiederum einen sehr tiefen Wasserstand auf. Die Pegel liegen zum Teil unterhalb jener der bisherigen Tiefstände der Trockenjahre 1992/93 und 2003/04.  Noch ist aber die Schifffahrt nicht gefährdet.

 

21. November 2009

Bald eine vierte Mekong-Brücke:  Im Frühjahr 2010 soll mit dem Bau einer vierten Brücke über den Mekong begonnen werden. Dies in der Nähe des Provinzhauptortes Houayxai, in der Nordprovinz Bokeo. Damit kommt man dem Plan einer Schnellstrasse von China nach Bangkok einen Schritt näher. Vermutlich wird damit auch der Grenzübergang für Touirsten erleichtert. Allerdings verliert er dadurch auch an Reiz, denn die beschauliche Überfahrt mit dem kleinen Boot stimmte gut auf die Ruhe und Gelassen- heit von Laos ein. Die Eröffnung ist für das Jahr 2012 vorgesehen. Wie die Brücken in Vientiane und in Savannekhet wird auch diese neue Brücke Laos mit Thailand verbinden. Die Brücke in Pakse führt hingegen auf den westlich des Mekong gelegenen Teil der Provinz Champasak. Weitere zwei Brücken sind übrigens auch in der Provinz Luangpabang geplant, wo Verbindungen zur westlich gelegenen Provinz Xayaburi hergestellt werden sollen.

 

18. November 2009
Heute beginnt das Hmong-Neujahr:  In Laos wird bis zu viermal Neujahr gefeiert. Das laotische Neujahr, Pi Mai meist Mitte April (entsprechend dem Mond-Stand), das internationale Neujahr, das chinesische Neujahr und eben das Hmong-Neujahr. Dieses wird während rund einer Woche ausgiebig gefeiert. Grosse Feierlichkeiten finden vorallem in der Provinz Xieng Khouang statt. Die Hmong sind eine ethnische Minderheit, die etwa 8% der Bevölkerung aus- macht. Hmong gelten als ein hartes und fleissiges Bergvolk. In der Nationalversammlung und in der Regierung sind die Hmong mit einem Anteil von 11% gut vertreten.

 

12. November 2009

Nationalversammlung: Die nächste Session der Nationalversammlung, die achte in der sechsten Legislatur, wird vom 16. bis zum 27. November in Vientiane stattfinden. Wärend dieser Zeit können Bürgerinnen und Bürger (nur laotische!) ihre Anliegen und Kritiken auf einer Hotline an ihre Volksvertreterinnen und -Vertreter und Minister richten. Dazu ist eine eigene Hotline eingerichtet worden, ebenso eine E-Mail Box. Bei Interesse können diese Adressen bei unserem Konsulat erfragt werden.

 

5. November 2009
Beachtliches Wirtschaftswachstum: Im soeben zu Ende gegangenen Fiskaljahr 2008/2009 wurde ein Wirtschaftswachstum von 7.6% erreicht. Das ist leicht höher als die revidierte Erwartung. Über die kommenden Jahre wird ein durchschnittliches Wachstum von 8.5% angestrebt.

 

27. Oktober 2009
Auch HELVETAS hilft: Die Länderverantwortliche von HELVETAS, Frau Anne-Sophie Gindroz überreichte dem laotischen Roten Kreuz einen grösseren Betrag zur Soforthilfe in den vom Tropensturm Ketsana betroffenen Gebieten. Zusätzlich zu dem Leid, das dort so viele erfahren haben kommt dazu, dass man befürchtet, dass vielenorts Blindgänger auf- und weggespült worden sind und sich jetzt möglicherweise in Gebieten befinden, die als gesäubert oder als unverseucht galten. Ein Leid kommt selten allein...

 

24. Oktober 2009
Die offizielle Schweiz erneuert ihre Hilfe: Der Regionaldirektor des DEZA für die Mekong-Region, Martin Sommer, unter- zeichnete in Vientiane ein weiteres Hilfsprogramm in der Höhe von 4,5 Millionen Dollar. Die Mittel fliessen dem staatlichen Pro- gramm der Armutsbekämpfung zu (Poverty Reduction Fund, PRF). Bereits im letzten Jahr wurden 1,8 Millionen Dollar in diesen Fonds geleistet. Mit den neuen Mitteln sollen nun auch Projekte in der Provinz Xekong gestartet werden, nebst den bisherhigen Aktivitäten in den Provinzen Huaphan, Xiengkhuang, Luang Namtha, Savannakhet, Champasak und Saravane.

 

24. Oktober 2009
Tat Tuang Festival in Vientiane: Vom 28. Oktober bis 2. November findet das alljährliche Festival auf dem Gelände des Tat Luang und im Lao-ITECC statt. Nebst einer grossen und farbenprächtigen Parade gibt es hunderte von Ausstellungs-Ständen an denen laotische Handwerksprodukte gezeigt und angeboten werden. Wenn Sie in dieser Zeit in Vientiane sind, lohnt sich ein Besuch bestimmt.

 

16. Oktober 2009

Von schweren Unwettern betroffen: Die südlichen Provinzen Attapeu, Sekong und Saravane wurden vom Ausläufer des Tropensturms Ketsana schwer betroffen. Man beklagt 16 Tote. Gross sind auch die Schäden an Kulturen (Reisfelder kurz vor der Ernte), Tierbeständen, Häusern, Brücken und Strassen. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren und man befürchtet den Ausbruch von Seuchen. Die internationale Hilfe ist angelaufen, u.a. auch von Seiten des Schweizerischen Roten Kreuzes, das gerne Spenden entgegennimmt.

Nach neusten Informationen sind über 4000 Hektaren Reisfelder überflutet und die Erten vernichtet worden, 1483 Häuser vollständig zerstört und grosse Vieh- und Haustierbestände ertrunken. Betroffen sind auch 30 Krankenhäuser, -Stationen und 58 Schulen.

 

17. Septmeber 2009
Ausbau des Flughafens von Luangprabang: Über 70% aller Besucher von Luangprabang reisen mit dem Flugzeug an und ab. Damit stösst der Flughafen an seine Grenzen. Es ist geplant, im nächsten Jahr mit dem Bau einer zweiten 3.5 km langen Piste zu beginnen. Damit sollen auch grössere Flugzeuge wie nur die heutigen Regionalmaschinen den Platz benützen können.

 

11. September 2009
Regierung prüft Ehren-Bürgerschaft: Die laotische Regierung prüft, ob sie laos-stämmigen Bürgern, unabhängig ihrer gegenwärtigen Staatszugehörigkeit, die laotische Ehren-Staatsbürgerschaft erteilen will. Damit würde diesen die Rückkehr in ihre alten Heimat erleichtert. Ziel ist es, das Wissen und die Erfahrung der Ausland-Laoten vermehrt zu nutzen und sie auch zu Investitionen in ihrer ehemaligen Heimat zu ermuntern. Das aktive und passive Wahlrecht wäre damit aber nicht verbunden. Es wird geschätzt, dass in der ganzen Welt gegen eine Million Menschen mit laotischem Stamm verstreut sind.

 

4. September 2009
Geringe Teuerung: Auch in Laos sind die Preise im Moment weitgehend stabil. Und gegenüber dem Vorjahr fielen die Preise im August sogar um 2.26%.

 

17. August 2009
Erste Test-Stromlieferungen vom Nam Theun 2 Kraftwerk: Das grösste Wasserkraftwerk, nicht nur von Laos sondern der ganzen Region, Nam Theun 2, lieferte am 6. August erstmals Strom in das lokale Netz der Provinz Khamuan. Das Werk hat eine Leistung von 5'936 MWh im Jahr. Das ist mehr, als alle bisherigen Wasserkraftwerke von Laos zusammen. 95% der Produktion wird nach Thailand gehen. Eigentümer des Mammut-Kraftwerks sind nebst dem laotischen Staat die Electricité de France, die thailändische Strom- gesellschaft LHSE und die thailändische Generalunternehmung Italo-Thai Develop. Zum Vergleich: das grösste schweizerische Wasserkraftwerk, die Grand Dixence Werke, haben etwa einen Drittel der Leistung von Nam Theun 2.

 

10. August 2009
Bootsrennen in Luangpabang: Das traditionelle jährliche Bootsrennen auf dem Nam Khan findet dieses Jahr am 20. August statt. Es werden 14 Lang-Boote mit je 45 bis 50 Paddlern um den begehrten Pokal und Titel kämpfen. In Luangpabang sind nur Männerteams zugelassen. Die Wettkampfstrecke misst 800 Meter. Schon ab dem 16. August, finden verschiedene Festivitäten und Anlässe statt. Auch ein grosser Markt mit heimischen Produkten sowie einen Floh-Markt wird es geben.

 

31. Juli 2009
1. Augustfeier in der Hohlen-Gasse in Immensee: Alljährlich findet an dieser historischen Stätte, welche wie das Rütli der Schweizer Schuljugend gehört, eine Bundesfeier statt. Im Anschluss daran wird jeweils für ein gemeinnütziges Projekt eine Kollekte durchgeführt. In diesem Jahr wurde der Honorakonsul von Laos zu dieser Feier eingeladen, um über die Schulsituation in Laos zu berichten. Das Ergebnis der Kollekte soll dann Schulkindern in Laos zu Gute kommen. Eine feine Idee...

 

30. Juli 2009

Schweizer Botschafter verabschiedet: Dr. Rodolphe S. Imhoof, Schweizer Botschafter für Laos während den letzen dreiein- halb Jahren, wurde dieser Tage von Premieminister Bouasone Bouphavanh unter Verdankung seiner Dienste, verabschiedet. Botschafter Imhoof war nebst Laos auch zuständig für Kambodscha, Mianmar (Burma) und Thailand. Die 1. Augustfeier wird er mit der Schweizer-Gemeinde in Laos, in Vientiane, begehen.

 

27. Juli 2009
Befreiung von der Visums-Pflicht: Schweizer Bürger können ab dem 1. September 2009 ohne Visum nach Laos enreisen, sofern sie nicht länger als 14 Tage im Land sein wollen. Erforderlich ist einzig ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Wer dann doch länger im Land bleiben will, muss nach 14 Tagen ein ordentliches Visum an einem Grenzposten oder auf der Konsulatsabteilung in Vientiane beantragen. Aber Achtung: diese Regelung gilt im Moment nur für Schweizer- und Luxemburger-Bürger. Dies kann sicher auch als dankbare Anerkennung der grosszügigen Unterstützung angesehen werden, welche diese beiden Ländern Laos seit Jahren gewähren.

 

23. Juli 2009
WTO-Verhandlungen: Laos bemüht sich um die Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation WTO, die ihren Sitz in Genf hat. In diesem Zusammenhang werden von Laos aber auch verschiedene Zugeständnisse zur Öffnung seiner Märkte gefordert. Vor kurzem weilte eine hochrangige Regierungsdelegation unter der Leitung des Ministers für Handel und Industrie, Dr. Nam Vinhaket in Genf, um die Interessen von Laos zu begründen und zu vertreten. So ist es heute beispielsweise Ausländern nicht gestattet, Gästehäuser zu betreiben, wohl aber Hotels. Auch an Reiseagenturen können sich Ausländer nur zu höchstens 70% beteiligen. Derartige Privilegien für die heimische Geschäftswelt möchte aber Laos auch nach einem Beitritt zur WHO beibehalten.

 

21. Juli 2009
Tourismus bleibt bedeutend: Obwohl die Zahl der Touristen aus Europa und USA in den letzten drei Monaten um rund 50% zu- rückgegangen ist, hat die Gesamtzahl der Touristen gegenüber dem letzten Jahr wieder zugenommen. Dies rührt daher, dass vorallem vermehrt Touristen aus Thailand ihr Nachbarland besuchen. Aber auch die Zahl der Touristen aus China hat zugenom- men, dies im Gegensatz zu jenen aus Japan. Hier dürfte die Furcht von der H1N1-Grippe eine Rolle gespielt haben.

 

16. Juli 2009
Masterplan für Vang Vieng: Vang Vieng, ca. 150 km nördlich von Vientiane, am Weg nach Luangprabang gelegen, hat sich in den letzten Jahren zu einer boomenden Touristenmetropole entwickelt, deren pulsierendes Leben insbesondere von jugendlichen Touristen geschätzt wird. Nun will die Stadtverwaltung die Entwicklung vermehrt kontrollieren und hat einen Masterplan erlassen, mit dem geregelt wird, wo und wie neue Touristikanlagen - auch Gästehäuser und Hotels - gebaut werden dürfen. Auch die Höhe der Gebäude wird limitiert. Diese soll sich nach der Höhe der umliegenden Bäume richten. Im Stadtzentrum werden keine hö- heren Gebäude mehr zugelassen. Im Moment ist das höchste Gebäude in Zentrumsnähe fünf Stockwerke hoch. Es soll das einzige in dieser Höhe bleiben...

 

14. Juli 2009
Flughafen Pakse bis Ende August geschlossen: Der Flughafen von Pakse, im Süden des Landes, bleibt bis voraussichtlich Ende August 2009 wegen Pisten-Erneuerungsarbeiten geschlossen.

 

13. Juli 2009

Fest der laotisch-schweizerischen Freundschaft: Am Sonntag, 12. Juli, fand in Entlebuch das zweite Fest der laotisch- schweizerischen Freundschaft statt. Trotz des nicht ganz idealen Wetters erschienen rd. 100 Laotinnen und Laoten aus der ganzen Schweiz. Aus Genf erschienen auch der laotische Botschafter mit seiner Gattin und Botschafts-Mitarbeitende, sowie Mitglieder einer Delegation aus Laos, welche zur Zeit Verhandlungen bei der WTO führen. An deren Spitze der Handels- und Industrieminister, SE Dr. Nam Viyaketh. Die Kollekte ergab einen namhaften Betrag zugunsten von Schulprojekte in Laos.

Fotogalerie

Vorzumerken:  Es ist geplant, dass das nächste Treffen am Sonntag, 11. Juli 2010 an gleichem Ort stattfinden soll.

 

9. Juli 2009
Bildung als wichtiger Entwicklungsfaktor: Die Regierung misst der Bildung und Erziehung der heranwachsenden Jugend gros- se Bedeutung zu. Nicht weniger als 15.6 % aller Staatsaufgaben werden für das staatliche Bildungswesen aufgewendet. Im Schuljahr 2008-2009 gab es 8'871 Primar- und 1'125 Sekundarschulen, daneben gibt es 64 Gewerbeschulen (inklusive privaten) und 1'123 Kindergärten. Nur gerade 86 Schulen wurden im Schuljahr 2006-2007 neu gebaut.

 

7. Juli 2009
Beginn der buddhistischen Fastenzeit: Heute beginnt die 3-monatige buddhistische Fastenzeit. Dieser Tag wird Khao Phansa genannt. Während dieser Zeit wird in den Klöstern noch vermehrt meditiert und die Mönche dürfen ihre Klöster nicht verlassen, was heisst, dass sie zumindest die Nacht in ihrem angestammten Kloster verbringen müssen. Während der Fastenzeit wird er- wartet, dass auch der buddhistische Laie ein beschulicheres Leben führt und beispielsweise seinen Alkohol- und Tabakkonsum einschränkt oder ganz aufgibt. Auch soll er die Klöster beschenken und generell Gutes tun.

 

4. Juli 2009
Wechsel auf der Schweizer Botschaft in Bangkok:  Auf Mitte August wird Dr. Rodolphe S. Imhoof, der Schweizer Botschafter für Laos, nach dreieinhalbjähriger Amtszeit seinen diplomatischen Posten aufgeben und in Pension gehen. Nachfolgend wird erst- mals in der Schweizer-Diplomatie ein Ehepaar im Job-Sharing System. Für Thailand wird Frau Christine Schraner Burgener zu- ständig, für Kambodscha, Laos und Mianmar Herr Christoph Burgener. Es ist erfreulich, dass damit auch der Betreuung von Laos grösstmögliche Bedeutung zugemessen wird. Die Schweiz und Laos pflegen seit über 50 Jahren diplomatische Beziehungen. Botschafter Dr. Imhoof sei auch an dieser Stelle für seinen grossen Einsatz gedankt und dem neuen Botschafter-Paar viel Erfolg und Freude in der anspruchsvollen Tätigkeit gewünscht.

 

2. Juli 2009

Starke Regenfälle im Norden des Landes: In den letzten Tagen gingen im Norden des Landes heftige Gewitter mit starken Regenfällen nieder. Das führte wegen Erdrutschen an einigen Orten zu Strassenunterbrüchen. Es ist deshalb ratsam, vor Antritt einer grösseren Land-Reise sich nach dem Zustand, d.h. Passierbarkeit, der Strassenverbindungen zu erkundigen.

 

1. Juli 2009
Wieder Erfolg der Drogen-Fahnder: Im letzten Monat verhaftete die Polizei in Vientiane einen 31-jährigen Nigerianer, der im Besitz von 900 Gramm Heroin war. Ihm wird der Prozess gemacht und es droht ihm die Todesstrafe. (Laos hat allerdings seit über 10 Jahren keine Todesurteile mehr vollzogen.) Schon im letzten Jahr wurde eine Nigerianerin mit britischem Pass mit 600 Gramm Heroin verhaftet. Dies löste ein grosses internationales Echo aus. Die angedrohte Todesstrafe ist inzwischen in lebens- lange Haft umgewandelt worden, weil sie während der Haft schwanger wurde. Schwangere können nach laotischem Recht nicht zum Tod verurteilt werden. Die laotische Polizei und Behörde bekämpfen den Drogenschmuggel seit einigen Monaten mit ver- stärkter Intensität.

 

30. Juni 2009

Keine Konzessionen für grosse Industrieplantagen: Die Regierung hat dieser Tage die Vergabe von Konzessionen für Plan- tagen von über 1'000 ha sistiert. Dies nachdem in letzter Zeit eine grosse Nachfrage von ausländischen Investoren nach Flächen für den grossflächigen Anbau von Agrarprodukten eingesetzt hatte. In grossem Stil angepflanzt soll insbesondere Kautschuk, Teakholz und Jatropha werden. Man will nun zuerst die Auswirkungen derartiger "industrieller" Plantagen auf Mensch und Umwelt genauer prüfen. Es soll vermieden werden, dass die lokale Landbevölkerung durch derartige Grossprojekte ihre angestammten Felder verlieren und Plantagearbeiter werden - werden müssen.

 

25. Juni 2009
Eintrittspreise für ASEAN-Spiele festgelegt. Nun liegen die Eintrittspreise für die Spiele vor, welche vom 9. bis zum 18. De- zember in Vientiane stattfinden werden: Eröffnungs- und Schlussfeier, je 500'000 Kip (rd. Fr. 63.--), übrige Tage und Spiele von 100 - 300'000 Kip (ca. Fr. 13.-- bis Fr. 39.--) An den Spielen nehmen 11 Nationen in 25 Disziplinen teil. Wo die man die Tickets kaufen kann, wird demnächst bekannt gegeben. Einheimische betrachten die Preise natürlich als hoch, man erwartet aber viele Besucher aus dem Ausland. Laotische Studenten und Nachwuchssportler sollen massive Vergünstigungen erhalten. Auch werden viele freiwillige Helfer bemötigt, welche als Gegenleistung zu mindest einen Teil der Spiele life miterleben können.

 

24. Juni 2009
A/HIN1 Grippe: Einreisende werden an den internationalen Flughäfen auf Fieber-Symptone geprüft. Hierfür stehen wie in Thailand automatische Scanner bereit. Bis heute sind 3 Verdachtsfälle aufgetreten. Ein Besucher aus Australien und eine Mutter mit ihrem 9-jährigen Sohn, welche aus den USA über Japan und Thailand eingereist sind. Alle drei Personen wurden zur weiteren Überwachung ins Spital eingeliefert. Sie sollen sich auf dem Weg zur Besserung befinden.

 

14. Juni 2009
Neue Flugzeuge für Lao Airlines: Trotz dem wirtschaftlich bedingten Rückgang der Passagierzahlen konnte die nationale Fluggesellschaft zwei neue Flugzeuge in Dienst nehmen. Es sind dies fabrikneue ATR 72-500 Turboprop-Maschinen der neusten Generation des französichen Flugzeugherstellers Avions de Transport Régional. Man erkennt diesen Typ, der 72 Sitzplätze aufweist, leicht an den 6-blättrigen Propellern. Die Maschine gilt als ausgesprochen leise und ist das erste Passagierflugzeug der Welt, dessen Aussenflügel aus Kohlefaser-Verbundstoffen hergestellt sind. Die Flotte von Lao Airlines erhöht sich damit auf  7 Flugzeuge.

 

12. Juni 2009

Laos zählt auf grosse Mineralvorkommen: Laut einer kürzlichen Studie, die sich auf die Erforschung von rd. 65 % des Landes abstützt, verfügt Laos noch über grosse Vorkommen an wertvollen Mineralien und Rohstoffen. So etwa 17 Millionen an Gold- Mineralien, welche dann 143 Tonnen reines Gold ergeben würden. Weiter 182 Millionen Tonnen Kupfer-Erz, welches für 2.9 Millionen Tonnen Kupfer gut wäre. Wie weit alle diese Vorkommen allerdings abbauwürdig sind, wird sich noch weisen. Sicher aber ist, dass auch in Zukunft die Gewinnung dieser Rohstoffe einen wichtigen Beitrag zur Förderung des wirtschaftlichen Potentials - und somit auch zur Förderung des Volks-Wohstandes und zur Bekämpfung der Armut leisten kann.

 

2. Juni 2009
Hotelpreise, günstig wie nie: Laos spürt die Weltwirtschaftskrise nebst anderem im Tourismus. So klagen die Hotels in Luangpabang, der Touristenmetropole des Landes, über eine sehr schwache Auslastung seit dem laotischen Neujahr (Mitte April). Und die Aussichten für die ganze Nebensaison (d.h. während der Regenzeit bis anfnags Oktober) sind nicht besser. So haben denn einzelne Hotels ihre Preise drastisch gesenkt: ein Zimmer, das während der letzten Hochsaison noch für 80 US Dollar abgegeben wurde, kann man jetzt für 15 Dollar haben.

 

27. Mai 2009
Mehr Wald: Obwohl Laos bereits heute über grosse Flächen von Wald verfügt, soll diese noch vergrössert werden. Die Regierung hat kürzlich ein Programm verabschiedet, wonach in diesem, wie im letzten Jahr, wieder  30'000 Hektaren neuer Wald gepflanzt werden soll. Zu diesem Zweck sind 32.5 Millionen Setzlinge im ganzen Land vertreilt worden. Am 1. Juni wird der Tag der Kinder und der Bäume gefeiert. An diesem Tag werden landesweit symbolisch junge Bäume gepflanzt. 2010 soll die bewaldete Fläche von Laos 53% betragen, 2020 gar 70%. Der Wald dient nicht nur als Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere, er ist auch vielenorts immer noch ein wichtiger Lieferant von Nahrungs- und Heilmitteln. Zudem dient der Wald als Schutz vor Austrocknung und ist nebst den Meeren der wichtigste Aufnehmer von CO2 und leistet damit einen enorm wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Es ist zu hoffen, dass in Zukunft die Bemühungen des Landes zum Erhalt und Vermehrung des Waldes auch entsprechend international honoriert wird. Denn hier leistet das Land einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung der CO2-Problematik.

 

2. Mai 2009
Erneute Schweizer-Hilfe: Im Rahmen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit wurden kürzlich weitere zwei Projekte mit einem Gesamtwert von 9.6 Millionen US-Dollar gesprochen. Mit diesem Geld soll die Agrar- und Forstwirtschaft gefördert werden. So soll eine entsprechende Schule in Luangpabang aufgebaut und unterstützt werden. Die beiden Projekte werden durch die in Vientiane domizilierte Aussenstelle der DEZA umgesetzt und betreut.

 

18. April 2009
Vorankündigung: Fest der laotisch-schweizerischen Freundschaft: Wie erstmals im letzten Jahr, soll auch in diesem  Jahr, am Sonntag, 12. Juli, wieder dieses Fest in Entlebuch stattfinden. Interessenten können Details und die Anmelde-Unterlagen  hier (Kontakt), d.h. beim Konsulat anfordern. Wir freuen uns auf eine grosse Beteiligung und ein frohes, ungezwungenes Fest.

 

12. April 2009, 16:07Uhr

Achtung: Grenzübergang Nongkhai besetzt: Im Zusammenahng mit den Protesten und Unruhen, in deren Folge auch die ASEAN-Konferenz in Pataya abgebrochen werden musste, scheint nun auch der Grenzübergang bei der Freundchaftsbrücke von Thaksin-Anhängern besetzt zu werden. Ebenso wird zur Zeit das Regierungsgebäude in der Stadt Nongkhai besetzt. Wir empfeh- le allen Reisenden von Thailand her direkt nach Laos zu fliegen. Laos wird von diesen Unruhen ansonsten in keiner Weise betrof- fen, ausser dass es natürlich einmal mehr darunter leiden wird, dass Thailand als Touristendestination zunehmend gemieden wird.

Entwarnung: Heute Montag erfahren wir, dass die Besetzung friedlich beendet worden ist, also ohne Einsatz von Tränengas  oder andern Kampfmitteln. Damit ist der Übergang glücklicherweise rechtzeitig zu den Pi Mai Festen wieder normal passierbar.

(Diese Information haben wir soeben direkt von unserem Informanten aus Thailand erhalten)

 

11. April 2009
Pi Mai Lao:  Am 14. April beginnen in Laos die Feierlichkeiten zum laotischen Neuen Jahr Pi Mai Lao. Den ersten Tag nennt man Sang Khan Luang. Das Neujahrsfest wird während 3 Tagen begangen, also bis zum 16. April. Da in diesem Jahr der erste Tag auf einen Dienstag fällt, haben die Behörden angeordnet, dass auch der Montag arbeitsfrei sein soll. In den Verwaltungen ist dieser "Brückentag" an zwei Samstagen morgens vorgeholt worden. Besonders imposant wird Pi Mai in Luangprabang gefeiert. Zu diesem Fest werden denn auch sehr viele Touristen erwartet, sodass Hotels und Gästehäuser zumeist sehr gut ausgelastet sind. In der Hauptstadt Vientiane werden während dieser Zeit im Zentrum viele Strassen für den Verkehr gesperrt.

 

9. April 2009

Besuch des UN-Generalsekretärs:  Morgen Freitag wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zu einem zweitägigen Besuch in Laos erwartet. Nebst anderem wird er ein neues UNO-Haus in Vientiane eröffnen. Ban Ki-moon ist erst der dritte UN-General- sekretär, welcher Laos besucht. Zuvor waren dies 1959 Dag Hammarskjold und 1985 Perez Cuellar.

 

8. April 2009
Geringste Teuerung seit Jahren: Die Teuerung ist im März auf den tiefsten Wert seit Jahren gesunken: 0.67%. Im Mai letzten Jahres lag sie auf einem Höchststand von 10.32%. Die Teuerung wird auch auf die Provinzen bezogen ausgewiesen. Hier zeigt sich, dass im Moment die Teuerung in den Nordprovinzen höher ist als im Süden. So zum Beispiel in Luangprabang 5.25%, in Xayaburi 2.21% während sie in Saravan 0.43% betrug. Die Provinzen Vientiane und Khamuan weisen gar negative Raten von          -1.47%, bzw. -0.25% aus.

 

6. April 2009
G-20 Gipfel:  Beschlüsse des G20 Gipfels könnten für Laos positive Auswirkungen haben - sofern sie denn auch wirklich so wie geplant umgesetzt werden. Es sollen nämlich der Weltbank 100 Milliarden Dollar für Projekte in den ärmsten Ländern der Welt (sogenannte LDCs) zur Verfügung gestellt werden. Diese Hilfe ist für Laos sehr wichtig, denn bereits heute sind Kreditversprechen aus früheren Jahren ausgesetzt oder storniert worden.

 

2. April 2009
Informatik-Zeitalter auch in Laos:  Auch Laos will die Vorzüge der modernen Kommunikations-Technologie nutzen. Die Regierung hat die Einführung eines "E-Government" Systems beschlossen. Damit sollen Informationen rascher und in besserer Qualität zu den Regierungsstellen in den Provinzen und Distrikten gelangen. Dies ist in einem Land mit schwacher Verkehrs- infrastruktur natürlich doppelt wertvoll. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Projekt "E-Learning" mit welchem das Schulwesen in den Provinzen unterstützt werden soll, indem Zugang zu zentralen Schul-Dienstleistungen und zur Universität in Vientiane geschaffen wird.

 

30. März 2009
Stabiles Wachstum erwartet: Gemäss einer soeben erschienen Studie der Asiatischen Entwicklungsbank kann Laos auch in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 5.5% rechnen. Dies ist das grösste prognostizierte Wachstum aller ASEAN Staaten. Für Vietnam werden 4.5%, für Kambodscha 2.5% und für Thailand 2% erwartet. Für Singapur wird mit einem Rückgang von 5% gerechnet. Zu beachten ist natürlich, dass Laos das Land mit dem mit Abstand geringsten Bruttosozialprodukt ist und damit Veränderungen besonders stark zu Buche schlagen. Die laotische Regierung rechnet übrigens auch für dieses Jahr immer noch mit einem Wachstum von 7%, gegenüber jenem von 7.9% im letzten Jahr.

 

27. März 2009
Einführung der Mehrwertsteuer vertagt: Aufgrund des Widerstands aus der Wirtschaft ist die geplante Einführung der Mehrwertsteuer vertagt worden. Diese hätte auf eine Anzahl gebräuchlicher Produkte - z.B. Bier - in der Höhe von 10% erhoben werden sollen. Laos verhandelt zur Zeit um den Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO. Bei eine Mitgliedschaft wird die Einführung der Mehrwertsteuer dann wohl unumgänglich werden. Im Gegenzug müssen die Einfuhrzölle gesenkt werden.

 

13. März 2009
Neue Krankenstation Dank Schweizer Hilfe: Am Donnerstag fand in Muang Kham in der Provinz Xayaburi die feierliche Ein- weihung einer Krankenstation statt, welche von der schweizerischen Hilfsorganisation "Swiss-Laos Hospital Project" finanziert und gebaut wurde. Die Station ist der dortigen Spital-Abteilung Mutter und Kind angegliedert. Es werden Mütter vor und nach der Geburt betreut. Die Eröffnungsfeier wurde von der Vizepräsidentin des SLHP, Frau Dr. Marion Mönchhof geleitet. Präsident Dr. Urs Lauper weilte zu dieser Zeit zwar auch in Laos, war aber wegen einer Grippe (davor sind offenbar auch gestandene Ärzte nicht gefeit...) verhindert, dabei zu sein. Seit Jahren bringt SLHP nicht nur materielle medinzinische Hilfe nach Laos, sondern es leisten laufend Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte freiwillige Dienste - zumeist während ihrer Ferien - in der Ausbildung und Schulung von heimischem Personal in den Mutter und Kind Abteilungen des Mahashot-Spitals in Vientiane und nun auch in Muang Kham.

 

12. März 2009

Weniger Buchungen bei Lao Airlines: Auch die nationale Fluggesellschaft spürt die weltweite Rezesseion und den damit verbundenen Rückgang der Reiselust. So meldet sie für die letzten 4 Monate - also für die Hauptreisezeit - einen Buchungs- Rückgang von 40%. Die Gesellschaft geplant nun, die Tarife für die internationalen Flüge - z.B. Bangkok-Vientiane - in den kommenden Monaten zu senken.

 

7. März 2009
Geldspielautomaten werden verboten: Die Regierung hat angekündigt, dass auf Ende Jahr alle Geldspielautomaten (sogen. Einarmige-Banditen) verboten werden. Die Betreiber haben nun Zeit, Ihre Automaten wieder ins Ausland zurück zu verkaufen. Man will damit besonders Jugenliche von der Spielsucht bewahren. Nicht verboten sind hingegen die grossen Casinos. Es gibt deren zwei im Land (Provinz Vientiane und Luang Namtha) und weitere drei sind im Bau (Provinzen Bokeo, Champasak und Savannakhet)  Sie sind besonders bei thailändischen Gästen beliebt. Laoten ist hingegen das Spielen verboten, ja sogar der Besuch der Casinos ist ihnen untersagt. Wie man  hört, nimmt man es aber nicht überall so genau mit dieser Bestimmung...

 

5. März 2009

Erste Eisenbahnlinie eröffnet: Heute wird die erste Eisenbahnlinie in Laos eröffnet. Zwar gab es während der französischen Kolonialzeit auf der Mekong-Insel Khon eine 10 Kilometer lange Schmalspurbahn, mit welcher man die Wasserfälle umfuhr. Diese Lienie wurde aber während dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen, die Bahn stillgelegt. Nun ist eine neue Eisenbahnlinie entstan- den: sie misst zwar nur gerade 3.5 Kilomter und führt über die Mekong-Freundschaftsbrücke vom thailändischen Nong Khai zur laotischen Station Thanalaeng, Nahe von Vientiane. Es ist geplant, die Strecke bis gegen das Stadtzentrum hin zu verlängern. Es gibt nun täglich einen Zug von Vientiane nach Bangkok und umgekehrt. Dieser verlässt Thanalaeng um 17:05 Uhr und kommt am folgenden Tag um 06:30 Uhr in Bangkok an. Umgekehrt; Abfahrt in Bangkok um 20:00 Uhr, Ankunft in Laos um 10:00 Uhr.

 

27. Februar 2009
Minimallohn wird angepasst: Der Minimallohn für Arbeiter soll von monatlich 290'000 Kip auf 348'000 Kip angehoben werden, also von rd. 38 auf 46 Franken. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens ist von der Regierung noch nicht definitiv festgelegt. Die un- günstige Wirtschaftssituation erschwert natürlich vielen Betrieben die Anhebung der Löhne. Die meisten von dieser Regelung betroffenen Arbeitnehmenden arbeiten in der Textil- und Bergbau-Industrie. In der Textilindustrie werden zur Zeit in 113 Betrieben rd. 27'000 Personen beschäftigt.  

 

26. Februar 2009

Laos bald Opium frei: Laos hatte bis in die späten 60-er Jahre den Ruf, einer der grössten Opium-Produzenten der Welt zu sein. Seit Jahren verfolgt die Regierung mit Unterstützung einer Reihe von Staaten das Ziel, Opium frei zu werden. Gänzlich ausrotten liess sich der Anbau bis heute jedoch noch nicht. Für viele Bergbewohner ist der Opium-Anbau immer noch eine lohnenswerte und beliebte Erwerbsquelle. Die angebotenen Ersatz-Anbuten konnten sie offenbar nicht überzeugen. Doch ist die Anbaufläche in den letzten Jahren beträchtlich zurück gegangen: 2004 waren es noch 6'600 Hektaren gegenüber 1'600 ha im letzten Jahr. Zum Vergleich: Myanmar 2004: 44'200 ha, 2008 noch 28'500 ha. Thailand 2004: 129 ha und 288 ha im Jahr 2008.

 

26. Februar 2009
Bald Öl und Gas aus Laos?  Vor Kurzem hat eine britische Gesellschaft angekündigt, dass Sie in der Provinz Savannakhet nach Öl und Gas bohren will. Offenbar haben Vorabklärungen vielversprechende Resultate ergeben. Es sind 2 Bohrungen vorgesehen, eine 1'100 die andere 4'000 Meter tief. Es ist dies allerdings nicht das erste Mal, dass in Laos nach Öl gebohrt wird: bereits in der Zeit von 1989 bis 1996 wurden ähnliche Erkundungen in den Südprovinzen gemacht, allerdings ohne konkrete Ergebnisse.

 

24. Februar 2009

Laotische Finanzdelegation zu Besuch in der Schweiz: Auf Einladung der Schweizerischen Bankiervereinigung weilte eine hochrangige Finanzdelegation zu einem einwöchigen Arbeitsbesuch in  der Schweiz. Laos plant im nächsten Jahr die Eröffnung der ersten Börse des Landes. Nebst der Nationalbank und der Börse in Zürich wurden verschiedene Bankinstitute besucht. Desweitern stand in Bern ein Empfang von Staatssekretär Jean Daniel Gerber vom SECO und ein weiterer beim DEZA auf dem Programm. Die Kontakte zeugen vom guten Einvernehmen, welche das Verhältnis zwischen der Schweiz und Laos prägen.

 

23. Februar 2009
Werden Visas teurer?  In den letzten Tagen kursierten Gerüchte, wonach geplant sei, die Gebühren für Visas wesentlich zu erhöhen. Dem ist nicht so. Die Gebühren verbleiben bis auf weiteres auf dem heutigen Stand. Bedingt durch den Rückgang der Touristenzahlen, sind vielenorts die Preise gesenkt worden. Dies hauptsächlich bei Hotels und Gästehäusern aber auch bei handgefertigten Produkten, wie sie auf den lokalen Märkten angeboten werden. Eine Reise nach Laos wird damit noch attraktiver!

 

27. Januar 2009

Weltwirtschaftskrise: Entgegen früherer Meldungen, wonach die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise Laos kaum betreffen werde - weil ein grosser Teil der Bevölkerung Selbstversorger und die Exportwirtschaft von geringer Bedeutung seien *) - hat Aussenminister Dr. Thongloun Sisoulith ausgesprochen deutliche Worte gefunden. Laos werde sehr wohl auch unter der Krise zu leiden haben. Als Hauptgründe nannte er die bereits spürbaren Dämpfung des Tourismus, die verringerten Ein- nahmen aus Rohstoff-Exporten, namentlich von Kupfer und den Rückgang der Wirtschaftshilfe aus dem befreundeten Ausland. Er rief die Bevölkerung auf, nicht in Angst zu verharren sondern wachsam zu sein und sich noch vermehrt anzustrengen. Im Bereich des Tourismus etwa damit, die Gäste noch besonders freundlich und zuvorkommend zu bedienen und damit die sprichwörtliche Gastfreundschaft zu beweisen. Der Exportindustrie empfahl er, ihre Produkte noch vermehrt den geforderten Qualitätsansprüchen anzupassen und sich auf Nischenprodukte zu konzentrieren.

*) Zum Beispiel im interessanten Artikel des "SPIEGEL" vom 26. Januar 2009, "Die Kriegskinder kehren zurück"

 

15. Januar 2009
Beispielhaft: Robert Duss aus Entlebuch hat Laos in den letzten Jahren schon mehrmals besucht. An- lässlich seines letzten Besuchs im Dezember haben ihm der Dorfvorstand und der Lehrer eines kleinen Dorfes in der Provinz Luangprabang ihr Leid geklagt, dass sie zwar ein neues Schulhaus aber keinen Spiel- und Sportplatz hätten. Kurzentschlossen liess er zwei Traktoren aus der Nachbarschaft auffahren, welche den Platz in zwei Tagen planierten. Die Schulkinder lasen die Steine heraus und Robert Duss bezahlte gleich alles bar vor Ort. Zur Nachahmung empfohlen...

 

14. Januar 2009

Rückgang der Teuerung: Nachdem die Jahresteuerung im letzten Jahr (2008) gegenüber dem Vorjahr von 6% auf  7.63% gestiegen ist, zeigte sich in den letzten Monaten des Jahres eine deutliche Abschwächung. Dies wesentlich aufgrund der gesunkenen Treibstoff-Preise. Aber auch die Preise für Lebensmittel, insbesondere für Reis, sind gesunken, was natürlich vielen im Lande zu Gute kommt. Im Tourismus-Bereich sind die offiziellen Preise hingegen leicht angestiegen. Aufgrund der rückläufigen Besucherzahlen, dürften aber manchenorts die effektiv verlangten Preise eher gesenkt als angehoben werden.

Etwas teurer ist das beliebte Beer Lao geworden. In Laos ist auf den 1. Januar für eine - zwar noch sehr beschränkte - Zahl von Gütern und Dienstleistungen das Mehrwertsteuer-System eingeführt worden. Der Satz beträgt 10%. Davon ist auch Bier betroffen. Ob der Aufpreis auch in den Restaurants durchgesetzt werden kann, wird sich weisen.

 

  12. Januar 2009
Kälte: Wie bei uns in der Schweiz und in weiten Teilen der Welt, herrscht auch in Laos zur Zeit ungewohnte Kälte. So soll das Thermometer in Gebieten der Nord-Provinzen Xiengkhouang, Huaphanh und Phongsaly bis auf Null Grad gesunken sein. Selbst im Süden fallen die nächtlichen Temperaturen auf kanppe 10° C. Zumeist sind offene Feuer die einzigen Heizmöglichkeiten. Und warme Kleider sind gefragt. Wenn Sie also in diese Gebiete reisen, nehmen Sie auch etwas Wärmeres mit - und wenn Sie dieses dann nicht mehr nach Hause tragen wollen, so finden sich bestimmt viele dankbare Abnehmer vor Ort...

 

5. Januar 2009

Laos erwartet ein ereignisreiches Jahr: Dem Jahr 2009 sieht man in Laos schon aufgrund der Zahl "9", die im Buddhismus als glücksbringend gilt, mit freudigem Optimismus entgegen. Dies obwohl man sich bewusst ist, dass die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auch in Laos ihre Spuren hinterlassn wird. 2009 ist aber auch ein Jahr, welches wichtige Grossereignisse bringen wird.

Vom 11. bis 15. Januar ist Laos Gastgeberin des "Asiatisch-pazifischen Parlamentarier Forums". An diesem Grossanlass nehmen Vertreter von 27 Mitglied- und einigen Beobachter-Staaten teil. Eines der Hauptthemen wird das umfassende Verbot von Streubomben und Personen-Minen sein. Laos leidet ja auch heute noch wie kaum ein anderes Land an den Folgen dieses schrecklichen Kriegsmittels.

Im Dezember werden die "25. Süd-Ost-Asiatischen Spiele" in der Hauptstadt Vientiane ausgetragen. Hierzu sind im Moment grosse Stadien und Sportanlagen samt Unterkünften und neuen Zufahrtsstrassen im Bau. Es wird dies der grösste internationale Analss sein, der je in Laos stattgefunden hat.

Und bereits wirft auch das 450-Jahr Jubiläum von Vientiane, das im kommenden Jahr 2010 gefeiert werden kann, seine Schatten voraus. Zu diesem Anlass wird der grösste öffentliche Park des Landes, der Settathirat-Park, in dem auch das National-Monument That Luang integriert ist, wesentlich vergrössert und erneurt. Die Arbeiten wurden kürzlich aufgenommen.